Förderprogramme National

Hier finden Sie eine Übersicht über aktuelle nationale Förderprogramme:

  • Lotsenstelle Wasserstoff – neuer Service der Förderberatung „Forschung und Innovation“ des Bundes

    Lotsenstelle Wasserstoff – neuer Service der Förderberatung „Forschung und Innovation“ des Bundes

    Zusammen mit der neuen Internetpräsenz www.nationale-wasserstoffstrategie.de der Bundesregierung startet ab sofort bei der Förderberatung „Forschung und Innovation“ des Bundes die Lotsenstelle Wasserstoff. Der spezifische Service bietet gezielte Beratung zur Förderung von Innovationen und Investitionen im Wasserstoffbereich.
    Interessierte erhalten auf der Webseite neben allgemeinen Informationen und konkreten Projektbeispielen auch einen strukturierten Überblick über das Förderangebot des Bundes zum Themenfeld Wasserstoff im nationalen, europäischen und internationalen Kontext. Im Sinne eines One-Stop-Shops erfahren sie bei der Lotsenstelle Wasserstoff zudem, welche Fördermaßnahme am besten zu ihrem Vorhaben passt.

    Kontakt Lotsenstelle Wasserstoff
    Förderberatung „Forschung und Innovation“ des Bundes
    Hotline: +49-30-20199-420
    E-Mail: lotsenstelle@nationale-wasserstoffstrategie.de

  • Technologietransfer-Programm Leichtbau

    Technologietransfer-Programm Leichtbau

    Alle Infos zur Finanzierungshöhe, den Förderschwerpunkten und den Deadlines zur Einreichung beim neuen Leichtbauförderprogramm des Bundes finden Sie auf unserer Microsite: 300 Millionen Euro vom BMWi für Ihre Leichtbau-Projekte
    Einreichungsstichtage sind jeweils der 1. April und der 1.Oktober.

  • Zukunftsinvestitionen für Fahrzeughersteller und Zulieferindustrie - Kopa35c

    Zukunftsinvestitionen für Fahrzeughersteller und Zulieferindustrie - Kopa35c

    Programm zur Umsetzung von Ziffer 35c im Rahmen des Konjunkturpakets der Bundesregierung

    Aktuell erlebt die Fahrzeugbranche enorme Umbrüche. Ein Strukturwandel ist zu bewältigen, der sich über längere Zeit hinziehen wird. Die Herausforderungen und Möglichkeiten sind vielfältig und erfassen nicht nur das Fahrzeug selbst, sondern in großem Maße auch die Produktion. Die Bundesregierung hat daher im Konjunkturpaket einen milliardenschweren Betrag für Investitionen der Fahrzeugherstellende und Zulieferfirmen vorgesehen. Aufgrund der umfangreichen Information soll im Folgenden nur ein struktureller Überblick mit den entsprechenden Links gegeben werden.
    Das Förderkonzept greift diese Punkte auf und sieht drei Fördermodule vor:

    • Modernisierung der Produktion als Schub für Produktivität und Resilienz (Modul a)
    • Innovative Produkte als Schlüssel für Fahrzeuge und Mobilität der Zukunft (Modul b)
    • Gemeinsame Lösungen finden, regionale Innovationscluster aufbauen (Modul c)


    Große Cluster sollen entstehen, in denen Forschung und Entwicklung zu innovativen Technologien vorangetrieben wird und durch gut organisierten Transfer diese Technologien und Ergebnisse in der ganzen Fahrzeugbranche ausgerollt werden. Beispiele hierfür sind autonomes Fahren, übergreifende Datennutzung auf Basis von GAIA-X oder vernetzte und modulare Produktion. Die Definition Fahrzeug ist breit gemeint. Bahn, Landmaschinen, Arbeitsmaschinen sind z.B. eingeschlossen. KMU werden bei den Förderquoten bis 85 % speziell gefördert. Große Projekte stehen ebenfalls im Fokus mit möglichen Größenordnungen bis 15 Mio. € Fördervolumen pro Projekt. Die Programmlaufzeit ist bis 2024 vorgesehen, wobei der Schwerpunkt bereits in 2021 liegen soll.

    Folgende Förderrichtlinien wurden im Bundesanzeiger veröffentlicht und sind rechtskräftig: 

    Ansprechpartner*innen / Beratung für die Förderrichtlinien sowie die gesamten Informationen zu "35c" und entsprechende Aktualisierungen finden Sier hier: Link zum Förderprogramm

  • Förderaufruf 2022 - Klimaschutz und Wertschöpfung durch Wasserstoff (KWH2)

    Förderaufruf 2022 - Klimaschutz und Wertschöpfung durch Wasserstoff (KWH2)

    Was?
    Baden-Württembergs Umweltministerium hat das Förderprogramm „Klimaschutz und Wertschöpfung durch Wasserstoff“ gestartet. Es soll zu einer klimafreundlichen und unabhängigen Energieversorgung beitragen.
    Mit dem Förderprogramm KWH2 werden für die Jahre 2022 bis 2025 unter anderem Pilot- und Demonstrationsvorhaben angeschoben, die in einem Gesamtkontext die Wertschöpfungskette Wasserstofferzeugung, -speicherung und -transport sowie die Nutzung von grünem Wasserstoff in sogenannten Insellösungen miteinander verknüpfen. Dies beinhaltet zum einen die Förderung der (Weiter-) Entwicklung von noch nicht marktreifen Innovationen, zum anderen auch die Unterstützung von Innovationen beim Markteintritt.
    Themenfeld 1: Erzeugung, Speicherung, Transport und Anwendung von Wasserstoff (Entwicklung und/oder Aufbau einer Infrastruktur). Besonderes Interesse besteht an innovativen und kreativen Lösungsansätzen sowie an einem direkten örtlichen Zusammenhang mit aufeinander abgestimmten Konzepten und Geschäftsmodellen.
    Themenfeld 2: Grüner Wasserstoff in der Industrie. Das Ziel besteht in der Entwicklung und Demonstration neuer Prozesswege in der Industrie unter Nutzung von vorwiegend grünem Wasserstoff.

    Wer?
    Im Wesentlichen sollen marktrelevante und beihilfeberechtigte Unternehmen mit Sitz oder einer Niederlassung in Baden-Württemberg gefördert werden. Ebenfalls zuwendungsberechtigt sind, vorzugsweise in Projektverbünden mit Unternehmen: Hochschulen, Universitäten sowie außeruniversitäre Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen, Engineering-Dienstleister und Softwarefirmen sowie kommunale Betriebe wie z. B. Verkehrsunternehmen, sofern diese
    marktrelevant und beihilfeberechtigt sind.

    Wie?
    Die Höhe der Zuwendung pro Vorhaben richtet sich im Rahmen der verfügbaren Mittel nach den Erfordernissen des beantragten Vorhabens, beträgt jedoch mindestens 200.000 Euro und höchstens 5 Mio. Euro.
    Förderbaustein 1(Forschungs- und Entwicklungsvorhaben): Zuwendungen können auf dem Wege der direkten Projektförderung als Anteilsfinanzierung in Form eines nicht rückzahlbaren Zuschusses gewährt werden. Für industrielle Forschung beträgt die Beihilfeintensität grundsätzlich 50 % der beihilfefähigen Ausgaben und kann bei mittleren Unternehmen um 10 Prozentpunkte und bei kleinen Unternehmen um 20 Prozentpunkte erhöht werden. Für experimentelle Entwicklung beträgt die Beihilfeintensität grundsätzlich 25 % der beihilfefähigen Ausgaben und kann bei mittleren Unternehmen um 10 Prozentpunkte und bei kleinen Unternehmen um 20 Prozentpunkte erhöht werden.
    Förderbaustein 2 (Investitionsvorhaben): Investitionszuschüsse werden in Höhe von 30 - 45 % der beihilfefähigen Kosten gewährt,

    Wann?
    1. Stichtag: 31.05.2022 (Forschung & Entwicklung)
    2. Stichtag: 15.06.2022 (Investitionen)
    Interessierten Unternehmen wird empfohlen, sich im ersten Schritt mit dem Projektträger Karlsruhe in Verbindung zu setzen. Kontaktdaten, detaillierte Infos.

  • Invest BW - Digitalisierung und Künstliche Intelligenz

    Invest BW - Digitalisierung und Künstliche Intelligenz

    Die Landesregierung BW unterstützt mit dem erfolgreichen Förderprogramm Invest BW auch zukünftig gezielt einzelbetriebliche Innovationsvorhaben. Mit einem missionsorientierten Förderaufruf zum Thema Innovationen für den Klimaschutz startet das Förderprogramm Invest BW in das Jahr 2022. Wie im Koalitionsvertrag festgelegt, ist das Förderprogramm künftig gezielt auf Start-ups und den Mittelstand zugeschnitten, um die Entwicklung neuer Produkte, Dienstleistungen oder Geschäftsmodelle voranzutreiben.
    Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus bietet im Rahmen des Programms Invest BW eine Förderung von Forschungs- und Innovationsvorhaben, um Unternehmen bei ihren Zukunftsvorhaben zu unterstützen. Gefördert werden können einzelne Unternehmen mit Sitz in Baden-Württemberg sowie Kooperationen zwischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen bzw. Hochschulen. Für den Förderaufruf zu Innovationen für den Klimaschutz stehen 30 Millionen Euro Fördermittel für  Unternehmen bereit.
    Ab dem 11. April 2022 startet das Förderprogramm Invest BW in die nächste Runde. Somit können wieder Förderanträge für Innovationsvorhaben eingereicht werden. Der aktuelle Förderaufruf ist missionsorientiert. Unter der Thematik „Digitalisierung und Künstliche Intelligenz“ werden innovative Vorhaben und Projekte gefördert.
    Bitte beachten Sie bei der Antragstellung unbedingt, dass Sie die Ziele und Vorgaben im Förderaufruf genau beachten. Zudem werden Sie gebeten, die aktuellen Antragsformulare und Vorlagen zu verwenden. Alle Unterlagen finden Sie ab dem 11. April 2022 unter https://invest-bw.de/innovation/dokumente . Eine Antragsstellung ist bis zum 30. Juni 2022, 15.00 Uhr, möglich.
    Grundsätzliche Informationen und weitere Links unter https://invest-bw.de/

  • Förderaufruf Ressourceneffizienz im Kontext der Energiewende (BMWK)

    Förderaufruf Ressourceneffizienz im Kontext der Energiewende (BMWK)

    Was?
    Mit dem Förderaufruf zu Ressourceneffizienz und zirkulärer Wirtschaft will das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz die Energieforschung in diesem Bereich voranbringen und unterstützt insbesondere interdisziplinäre Projekte mit einem systemübergreifenden Ansatz. Die Vorhaben sollen Beiträge für eine Reduktion der CO2-Emissionen liefern. Das Ministerium legt ein besonderes Augenmerk auf Verbundprojekte mit Beteiligung aus Wirtschaft und Wissenschaft, um durch die Einbindung von Unternehmen die spätere Transferfähigkeit von Forschungsergebnissen in die Praxis sicherzustellen. Gefördert werden Forschungs- und Entwicklungsvorhaben zum Querschnittsthema Ressourceneffizienz im Kontext der Energiewende, die einen system- und technologieübergreifenden Charakter aufweisen. Die Projektvorschläge sollen sich nicht auf einen einzelnen Technologiebereich begrenzen und die Optimierung der Ressourceneffizienz schwerpunktmäßig aus einer systemischen Sicht der energiebedingten CO2-Emissionen aufgreifen. Beispielweise – und nicht ausschließlich – sollten systemübergreifende und konzeptionelle Forschungsarbeiten folgende Beiträge leisten:
    > Die Substitution von energieintensiven oder kritischen oder im Rahmen der Energiewende systemübergreifend nachgefragten Rohstoffen und Materialien durch besser verfügbare oder durch Sekundärrohstoffe erforschen.
    > Konzepte und Lösungsansätze im Sinne einer zirkulären Wirtschaft (Circular Economy) entwickeln, um den Wert von Produkten, Stoffen, Ressourcen und Energie(trägern) innerhalb der Wirtschaft bei möglichst geringem Primärenergieverbrauch so lange wie möglich (stofflich) zu erhalten (bis zu zero waste).
    > Anwendungstaugliche, aussagekräftige, belastbare Verfahren zur Lebensdauer-Vorhersage (Alterung, Fehler) und -Verlängerung bei neuentwickelten langlebigen Ressourceneinsatzes entwickeln.

    Wer?
    Verbundprojekte mit Beteiligung aus Wirtschaft und Wissenschaft sind besonders erwünscht. Die Projektvorschläge sollten sich durch eine interdisziplinäre Zusammenarbeit von mindestens zwei Fach- bzw. Forschungsdisziplinen auszeichnen. Beispielsweise – und nicht ausschließlich – seien hier Industriedesign, Ingenieurwissenschaften, Wirtschaftswissenschaften, Materialwissenschaften, Sozialwissenschaften oder Rechtswissenschaften genannt. Die Einbindung weiterer Partner aus den Bereichen Energie, Klima und Umwelt ist wünschenswert. Um den Transfer der Forschungsergebnisse in die Anwendung sicherzustellen, ist zudem eine signifikante Beteiligung von Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft mit einer Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland an den Projektkonsortien erwünscht. Auch die Beteiligung von kleineren und mittleren Unternehmen (KMU) sowie Start-ups in Verbünden ist erwünscht. Insbesondere ist auch die Einbindung von Know-how-Trägern, die bisher nicht im Forschungsfeld der Energietechnologien tätig sind, ausdrücklich erwünscht.

    Wie?
    Neben dem mittels easy-Online erstellten Projektblatt ist eine Projektskizze zu erstellen, deren Umfang 15 Seiten (optional zuzüglich Deckblatt und Inhaltsverzeichnis) nicht überschreiten soll.

    Wann?
    Maßgebend für die Geltungsdauer dieser Förderbekanntmachung ist die Laufzeit der beihilferechtlichen Grundlage AGVO zuzüglich einer Anpassungsperiode von sechs Monaten. Vor diesem Hintergrund endet die Laufzeit dieser Förderbekanntmachung am 30. Juni 2024.
    Die Einreichung von Projektskizzen ist jederzeit möglich.
    Ansprechpartnerin beim Projektträger Jülich:
    Heike Neumann
    Tel.: 030 20199-3306
    E-Mail: h.neumann@fz-juelich.de

    Link zum Förderprogramm

  • Batteriematerialien für zukünftige elektromobile, stationäre und weitere industrierelevante Anwendungen - BMBF

    Batteriematerialien für zukünftige elektromobile, stationäre und weitere industrierelevante Anwendungen - BMBF

    Was?
    Ziel der Förderrichtlinie ist es, Entwicklungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette für wieder aufladbare, elektrochemische Energiespeicher (Sekundärbatterien) im Sinne der zirkulären Wirtschaft voranzutreiben. Übergeordnet werden Ressourceneffizienz und -schonung sowie Werterhaltung und eine verlängerte Nutzungsphase der Sekundärbatterien angestrebt.

    Wer? 
    Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft sowie Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Die Beteiligung von KMU ist ausdrücklich erwünscht.

    Wie? 
    Nach BMBF-Grundsätzen wird bei Unternehmen eine angemessene Eigenbeteiligung − grundsätzlich mindestens 50 % der entstehenden zuwendungsfähigen Kosten − vorausgesetzt. Die Bemessungsgrundlage für Zuwendungen an Hochschulen, Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen und vergleichbare Institutionen sagt, dass diese unter Berücksichtigung der beihilferechtlichen Vorgaben individuell bis zu 100 % gefördert werden können.

    Wann?
    Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt. Der nächste Bewertungsstichtag ist der 1. November 2022.

    Link zum Förderprogramm

  • Förderrichtlinie für Maßnahmen der Forschung, Entwicklung und Innovation im Rahmen des Nationalen Innovationsprogramms Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie Phase II (BMDV)

    Förderrichtlinie für Maßnahmen der Forschung, Entwicklung und Innovation im Rahmen des Nationalen Innovationsprogramms Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie Phase II (BMDV)

    Was?
    Das Nationale Innovationsprogramm Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NIP) wird seit dem Jahr 2007 als ressortübergreifendes Programm gemeinsam mit der Industrie und der Wissenschaft umgesetzt. Mit der beginnenden Markteinführung von Brennstoffzellenprodukten sowie dem stetigen Aufbau einer Wasserstoffinfrastruktur für den Verkehr wurde das NIP neu ausgerichtet mit dem Ziel, die Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie bis 2026 wettbewerbsfähig im Verkehrssektor und im Energiemarkt zu etablieren. Die Bundesregierung hat im Jahr 2016 unter der Federführung des BMVI ein ressortübergreifendes Regierungsprogramm zur Fortsetzung des NIP bis zum Jahr 2026 erstellt, in dem die Förderaktivitäten der Bundesregierung sowie das gemeinsame Vorgehen verankert wurden. Die Maßnahmen des BMVI im Rahmen der Fortsetzung des NIP zielen darauf ab, Mobilität mit Wasserstoff- und Brennstoffzellen in den nächsten zehn Jahren wettbewerbsfähig im Markt zu etablieren. Dies umfasst fahrzeugseitige Technologien und Systeme ebenso wie die jeweils notwendige Kraftstoffinfrastruktur. Komplementär zu den Programmen der Elektromobilität mit Batterie sowie weiteren Maßnahmen zur Umsetzung der Mobilitäts- und Kraftstoffstrategie (MKS) verfolgt das BMVI somit einen technologieoffenen Ansatz. Gefördert werden Vorhaben im Bereich der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie, insbesondere im Straßen-, Schienen-, Wasser- und Luftverkehr sowie in Sonderanwendungen; in Abstimmung mit anderen Ressorts konzentriert das BMVI seine FuEuI-Förderung dabei auf Maßnahmen der Demonstration, Innovation und Marktvorbereitung. Als Orientierung für den Zuständigkeitsbereich des BMVI dient auch die Skala des sogenannten Technologie-Reifegrads (Technology Readiness Level-TRL) zur Bewertung des Entwicklungsstands von neuen Technologien. Vorhaben, deren Entwicklungsziel der Erreichung eines TRL von fünf bis acht entspricht, werden im Rahmen dieser Förderrichtlinie bevorzugt gefördert.

    Wer? 
    Antragsberechtigt sind grundsätzlich Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, Gebietskörperschaften, Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen. Insbesondere KMU werden zur Antragstellung ermutigt.

    Wie? 
    Nach Artikel 25 Absatz 5 AGVO können FuE-Vorhaben im Rahmen industrieller Forschung mit bis zu 50 %, im Rahmen experimenteller Entwicklung mit bis zu 25 % der zuwendungsfähigen Kosten bezuschusst werden. Die Bemessungsgrundlage für Zuwendungen an Hochschulen, Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen und vergleichbare Institutionen sagt, dass diese unter Berücksichtigung der beihilferechtlichen Vorgaben individuell bis zu 100 % gefördert werden können.

    Wann?
    Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt. Die Laufzeit dieser Förderrichtlinie ist bis zum Zeitpunkt des Auslaufens der AGVO zuzüglich einer Anpassungsperiode von sechs Monaten, mithin bis zum 30. Juni 2024 befristet. Die Begutachtung der Skizzen erfolgt grundsätzlich zu den Stichtagen 31. März und 30. September eines Jahres. Der Skizzeneinreicher erhält innerhalb von zwei Monaten nach den jeweiligen Stichtagen eine Rückmeldung.

    Link zum Förderprogramm

  • Erforschung, Entwicklung und Nutzung von Methoden der Künstlichen Intelligenz in KMU

    Erforschung, Entwicklung und Nutzung von Methoden der Künstlichen Intelligenz in KMU

    Was?
    Das BMBF fördert FuE-Vorhaben im Bereich der KI, die von einem oder mehreren KMU mit Partner*innen aus Wissenschaft und Wirtschaft ausgeführt werden. Ziel ist die Umsetzung aktueller KI-Forschungsergebnisse in softwaregetriebene prototypische Lösungen, die sich primär auf Produktions- und Distributionsprozesse oder innovative Dienstleistungen im Bereich folgender Domänen beziehen: Erneuerbare Energien, Ökologie und Umweltschutz; Logistik, Mobilität und Automobil; Produktionstechnologien, Prozesssteuerung und Automatisierung; innovative nutzerorientierte Dienstleistungen; Daten- und IKT-Wirtschaft.

    Wer?
    Antragsberechtigt sind KMU der gewerblichen Wirtschaft sowie im Rahmen von Verbundprojekten auch Unternehmen, die die KMU-Kriterien nicht erfüllen sowie Hochschulen, universitäre wie auch außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, Verbände, Vereine und sonstige Organisationen mit FuE-Interesse.

    Wie?
    Projektbezogenen Kosten können bis zu 50 % anteilfinanziert werden. Nach BMBF-Grundsätzen wird eine angemessene Eigenbeteiligung – grundsätzlich mindestens 50 % der entstehenden zuwendungsfähigen Kosten – vorausgesetzt. Bei Start-ups können Kosten bis zu einem Höchstbetrag von maximal 100 000 Euro pro Jahr anteilig gefördert werden.

    Wann?
    Bewertungsstichtag für Projektskizzen ist der 15. April 2022. Weitere Stichtage sind der  15. Oktober 2022, der 15. April 2023 und der 15. Oktober 2023.

    Link zum Förderprogramm

    Änderung der Bekanntmachung der Richtlinie zur Förderung vom 21.06.2021 u.a.:
    "In Nummer 4 „Besondere Zuwendungsvoraussetzungen“ wird der erste Absatz wie folgt geändert: Die Vorhaben sollen maßgeblich von einem forschenden KMU initiiert und koordiniert werden. Es können sowohl Verbundvorhaben zwischen KMU und anderen in Nummer 3 genannten Antragsberechtigten als auch Einzelvorhaben eines KMU mit nachgewiesener hoher KI-Kompetenz gefördert werden." 
    Änderung der Bekanntmachung - BMBF

  • Richtlinie zur Fördermaßnahme „Gründungen: Innovative Start-ups für Mensch-Technik-Interaktion“

    Richtlinie zur Fördermaßnahme „Gründungen: Innovative Start-ups für Mensch-Technik-Interaktion“

    Das Innovationspotenzial von Start-ups im Bereich Spitzenforschung zur Mensch-Technik-Interaktion (MTI) soll durch das Förderprogramm des BMBF gestärkt werden. Förderfähige Themen sind dabei im industriellen Kontext auch Vorhaben im Bereich der Verbesserung der Interaktion zwischen Arbeiter und Maschine sowie das Thema intelligente Mobilität. Die Fördermaßnahme gliedert sich in zwei Module: Zum einen sollen die Chancen für die Gründung von Start-ups durch gezielte Förderung geeigneter Forschungsteams bereits an Hochschulen und Forschungseinrichtungen verbessert werden. Zum anderen sollen bereits gegründete junge Start-ups bei Forschung und Entwicklung (FuE) passgenau gefördert werden. Einreichungs-/Vorlagefrist für Projektskizzen der Module 1 und 2 sind jährlich jeweils der 15. Juli und der 15. Januar. Die Richtlinie ist bis 2025 gültig und hier zu finden:
    Vollständige Bekanntmachung

  • Zentrales Innovationsprogramms Mittelstand (ZIM) – „ZIM neu“

    Zentrales Innovationsprogramms Mittelstand (ZIM) – „ZIM neu“

    Das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) ist ein bundesweites, technologie- und branchenoffenes Förderprogramm. Mit dem ZIM sollen die Innovationskraft und damit die Wettbewerbsfähigkeit mittelständischer Unternehmen nachhaltig gestärkt werden. Es soll zum volkswirtschaftlichen Wachstum beitragen, insbesondere durch die Erschließung von Wertschöpfungspotenzialen und die Hebung des Niveaus anwendungsnahen Wissens.
    Seit dem 07. Oktober 2021, 20:00 Uhr, können vorübergehend keine Anträge mehr für Zuschüsse im ZIM angenommen werden; dies gilt auch für Projektskizzen. Hiervon ausgenommen sind Anträge mit internationalen Partnern im Rahmen von bilateralen und multilateralen Ausschreibungen sowie Anträge für Leistungen zur Markteinführung. Mehr
    Aktuelle Enwicklung auf der ZIM Seite

  • Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE)

    Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE)

    Baden-Württemberg geht in die neue Förderperiode 2021-2027. Nach umfangreichen Konsultationen hat das Land die Programme des EFRE (und des ESF - Europäischer Sozialfond) vor Kurzem bei der Europäischen Kommission zur Genehmigung eingereicht. Ziel ist es, sichtbare Beiträge zu den zentralen Zielen der Europäischen Union und des Landes zu leisten. Daher setzt Baden-Württemberg weiterhin auf die Förderung von Forschung, Entwicklung und Innovation sowie auf die Umsetzung grüner Themen, wie Energieeffizienz und Minderung der Treibhausgasemissionen, Kreislaufwirtschaft und Nachhaltige Bioökonomie sowie die Transformationsthemen KI, Digitalisierung und Industrie 4.0.

    Die Auftaktveranstaltung fand am Mittwoch, 17. November 2021 als Live-Stream statt – erstmalig als gemeinsame Veranstaltung des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE BW) und des Europäischen Sozialfonds (ESF).
    Gefördert wird vor Allem die anwendungsorientierte Forschung, um den Übergang von der Grundlagenforschung zur Kommerzialisierung zu unterstützen. In der Vorgängerperiode wurden bei ähnlichem Budget 7000 Einzelprojekte gefördert.

    Die aktuellen und zukünftigen Förderaufrufe werden mindestens einen Monat vor Veröffentlichung auf nachfolgender Webseite vorangekündigt: Zu den Vorankündigungen
    Allgemeine Informationen finden Sie hier: Zur EFRE-Seite