Förderprogramme International

Hier finden Sie eine Übersicht über aktuelle internationale Förderprogramme:

  • Horizont 2020 / Europa

    Horizont 2020 / Europa

    Was?
    Horizont 2020 ist das Rahmenprogramm der Europäischen Union für Forschung und Innovation. Als Förderprogramm zielt es darauf ab, EU-weit eine wissens- und innovationsgestützte Gesellschaft und eine wettbewerbsfähige Wirtschaft aufzubauen sowie gleichzeitig zu einer nachhaltigen Entwicklung beizutragen. Um gezielt in die Gesellschaft wirken zu können, setzt das Programm Schwerpunkte und enthält einen umfassenden Maßnahmenkatalog.

    Wer?
    Neben den klassischen Kooperationsprojekten ist in einigen Programmbereichen auch eine Einzelförderung möglich. Was sind die rechtlichen Grundlagen und welche Finanzierungsmöglichkeiten gibt es? Die Vereinfachung steht hier im Vordergrund. In Horizont 2020 ist eine einheitliche Förderquote pro Projekt vorgesehen.

    Wie?
    In Horizont 2020 ist eine einheitliche Förderquote pro Projekt vorgesehen. Eine Unterscheidung nach verschiedenen Aktivitäten innerhalb eines Projekts oder nach Art der Einrichtung existiert nicht.
    In der Regel liegt diese Förderquote bei 100 %. Nur bei Innovationsmaßnahmen sowie bei Maßnahmen der Kofinanzierung von Programmen ist eine Förderquote von 70 % festgelegt. Davon ausgenommen sind gemeinnützige Einrichtungen. Diese werden auch bei Innovationsmaßnahmen mit einer Förderquote von 100 % unterstützt.

    Wenn Sie an Horizont 2020 interessiert sind oder sich bereits an einem Projekt beteiligen, können Sie sich bei verschiedenen Stellen Unterstützung holen: Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner des NKS-Netzwerks sowie EU-Referentinnen und EU-Referenten und andere Beratungsstellen helfen Ihnen bei allgemeinen und konkreten Fragen weiter.
    Ausführliche Informationen unter www.horizont2020.de

    Informationen zum Folgeprogramm Horizon Europe demnächst hier.

  • ERA-NET „M-era.Net III − Materialwissenschaft und Werkstofftechnologien“ – Themenschwerpunkt: Batteriematerialien - BMBF

    ERA-NET „M-era.Net III − Materialwissenschaft und Werkstofftechnologien“ – Themenschwerpunkt: Batteriematerialien - BMBF

    Was?
    Die vielfältigen Einsatzgebiete von Batteriesystemen erfordern Verbesserungen insbesondere im Hinblick auf die Energie- und Leistungsdichte, Lebensdauer und Sicherheit bei gleichzeitig geringeren Kosten. Um diese Bedarfe konkret zu adressieren, sollen im Rahmen dieser Förderrichtlinie technische Lösungen in den Bereichen Material- und Prozessmodellierung, Oberflächen-/Grenzflächentechnik, Neue Materialien sowie Additive Fertigung erarbeitet werden. Diese sollen eine messbare Weiterentwicklung im Vergleich zum aktuellen Stand der Technik darstellen und anhand von quantifizierbaren Meilensteinen und Leistungskennzahlen (Key-Performance-Indicator) bewertet werden können. Gegenstand der Förderung sind FuE-Aufwendungen im Rahmen industriegeführter vorwettbewerblicher Verbund­vorhaben, die einen der folgenden Themenschwerpunkte des M-era.Net III Calls 2021 adressieren:

    • Topic 1: Modelling for materials engineering, processing, properties and durability
    • Topic 2: Innovative surfaces, coatings and interfaces
    • Topic 4: Functional materials
    • Topic 6: Materials for additive manufacturing


    Verbundvorhaben mit deutscher Beteiligung zu den genannten Themenfeldern sind ausschließlich im Hinblick auf den Schwerpunkt „Batteriematerialien“ förderfähig. In Abgrenzung zu anderen Fördermaßnahmen des BMBF werden keine Vorhaben zu Redox-Flow-Batterien, Superkondensatoren sowie Brennstoffzellen gefördert. Zudem muss das Konsortium mindestens drei Partner aus zwei am M-era.Net III beteiligten Ländern oder Regionen einschließen; davon mindestens ein europäisches Land oder eine europäische Region. Die Projektvorschläge sollen Verbesserungen (deutliche, quantifizierbare Verbesserungen von Eigenschaften wie ­beispielsweise Energie- und Leistungsdichte, Schnellladefähigkeit, Lebensdauer, Sicherheit, Alterung und Kosten) bestehender Batteriesysteme oder auch Entwicklungen zu neuartigen Batteriesystemen adressieren. Darüber hinaus sollen die Projektvorschläge auf die Anwendung von Methoden der Künstlichen Intelligenz (KI) und des Maschinellen Lernens (ML) zur Entwicklung der Batteriematerialien sowie der Analyse- und Produktionsverfahren fokussieren. Ein weiterer Schwerpunkt des Förderaufrufs ist die Entwicklung der additiven Fertigung von Batteriekomponenten. Die detaillierten Ausschreibungstexte des M-era.Net III, die für die Antragsausarbeitung unbedingt genutzt werden sollen, finden Sie unter: https://m-era.net/joint-calls/joint-call-2021
    Der Link zur Bekanntmachung: https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-3531.html

    Wer?
    Antragsberechtigt sind Universitäten, Fachhochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, Landes- und Bundeseinrichtungen mit Forschungsaufgaben sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft.

    Wie?
    Die Beihilfeintensität pro Beihilfeempfänger darf folgende Sätze nicht überschreiten:

    • 100 % der beihilfefähigen Kosten für Grundlagenforschung (Artikel 25 Absatz 5 Buchstabe a AGVO)
    • 50 % der beihilfefähigen Kosten für industrielle Forschung (Artikel 25 Absatz 5 Buchstabe b AGVO)
    • 25 % der beihilfefähigen Kosten für experimentelle Entwicklung (Artikel 25 Absatz 5 Buchstabe c AGVO)


    Die Beihilfeintensitäten für industrielle Forschung und experimentelle Entwicklung können auf maximal 80 % der beihilfefähigen Kosten erhöht werden, sofern die in Artikel 25 Absatz 6 AGVO genannten Voraussetzungen erfüllt sind.

    Wann?
    Das nationale Förderverfahren ist zweistufig angelegt. Durch den Prozess des M-era.Net III Call Sekretariats ergibt sich insgesamt ein dreistufiger Prozess.

    In der ersten Verfahrensstufe ist dem M-era.Net III Call Sekretariat durch den Verbundkoordinator die internationale, englischsprachige Ideenskizze in elektronischer Form bis spätestens zum 15. Juni 2021, 12 Uhr vorzulegen („pre-proposal“). Einzelheiten des Einreichungsverfahrens sowie weitere Informationen und Hilfestellungen finden Sie unter: https://m-era.net/joint-calls/joint-call-2021

    Mit der Abwicklung der Fördermaßnahme hat das BMBF derzeit folgenden Projektträger (PT) beauftragt: Projektträger Jülich (PtJ)
    Ansprechpartner sind:

    • Dr. Christian Schröder (Telefon: 02461/61-3368, E-Mail: c.schroeder@fz-juelich.de)
    • Dr. Show-Ling Lee-Müller (Telefon: 02461/61-4471, E-Mail: s.l.lee-mueller@fz-juelich.de)


    In diesem Zusammenhang wird vor der Antrags- bzw. Skizzeneinreichung eine Kontaktaufnahme mit den beauftragten Projektträgern dringend empfohlen.

  • AMable - Additively Manufacturable

    AMable - Additively Manufacturable

    Was?
    AMable ist ein europäisches Förderprogram für KMUs im 3D.Duck. Die Europäische Kommission unterstützt das AMable-Konsortium im Rahmen der Initiative ICT Innovation for Manufacturing SMEs (I4MS) mit Mitteln aus dem Horzion-2020-Förderprogramm. Zusammen mit Institutionen aus ganz Europa unterstützt das Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT im EU-Projekt AMable Unternehmen bei der Realisierung von Additive-Manufacturing-Ideen, mit denen sich Engpässe besser überwinden lassen. Nachdem AMable bereits KMU erfolgreich den Weg zum industriellen 3D-Druck mit Metall und Kunststoff geebnet hat, bieten die Partner nun Hilfe und öffentliche Fördermittel für COVID-19-Projekte an. Die AMable-Partner rufen dazu auf, in einem ersten Schritt Ideen und in einem zweiten Schritt passende Lösungskonzepte für die additive Herstellung neuer Produkte einzureichen.

    Wer?
    Die Partner – Institute und Unternehmen mit langjähriger Erfahrung im Bereich der additiven Fertigung – bieten europäischen KMU, Mittelständlern und der Industrie umfassendes Wissen und Unterstützung. FuE-Organisationen sind nicht förderfähig.

    Wie?
    Die Experten begleiten jede Idee von Anfang an bis zum ersten Prototyp – jede Herausforderung erhält eine Business-Case-Bewertung, um das Potenzial der Idee zu identifizieren, die geeignete Unterstützung zu ihrer Entwicklung und eine Roadmap zum Produktionsstart für einen erfolgreichen Markteintritt.

    Wann?
    Laufzeit 01. September 2017 – 31. August 2021. Aktuelle Calls und tiefergehende Informationen finden Sie unter Link

    Koordination und Kontakt
    Fraunhofer Institute for Laser Technology ILT, c/o Ulrich Thombansen, Steinbachstrasse 15, 52064 Aachen, projectoffice(at)amable.eu

  • ZIM international

    ZIM international

    Mit der Förderung internationaler ZIM-Kooperationsprojekte und ZIM-Innovationsnetzwerke werden KMU sowie Forschungseinrichtungen bei der Zusammenarbeit mit internationalen Akteuren und der Durchführung gemeinsamer technologischer Innovationsvorhaben mit hohen Marktchancen unterstützt. Diese Form der Kooperation bietet den beteiligten Unternehmen große Chancen, neue internationale Märkte zu erschließen und ihre Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen.

    ZIM-Kooperationsprojekte können jederzeit auch mit ausländischen Partnern (Unternehmen und Forschungseinrichtungen) aus jedem Land durchgeführt werden. Mit der Förderung internationaler ZIM-Innovationsnetzwerke werden kleine und mittelständische Unternehmen sowie Forschungseinrichtungen bei der Zusammenarbeit mit internationalen Akteuren und der Durchführung gemeinsamer technologischer Innovationsvorhaben mit hohen Marktchancen unterstützt. Weitere Informationen

  • EIC Accelerator Pilot

    EIC Accelerator Pilot

    Ausschließlich kleine und mittlere Unternehmen mit Wachstums- und Innovationspotenzial sowie europäisch bzw. international ausgerichteter Geschäftstätigkeit sind für dieses Förderprogramm (ehemals "KMU Instrument") antragsberechtigt. Das EU-Programm ist themenoffen, es besteht die Möglichkeit zu Verbund- und Einzelförderung. Eine Unterstützung durch Forschungsinstitute und Hochschulen ist nur in Ausnahmefällen möglich.
    Das KMU-Instrument wurde 2019 durch den EIC Accelerator Pilot abgelöst, eine Bewerbung für die Phase 1 war nur noch bis zum 5. September 2019 möglich. Die Teilnahmebedingungen sind in den Rechtstexten von Horizont 2020 geregelt. Darüber hinaus gibt es viele Fragen, deren Antworten wir hier für Sie zusammengestellt haben.

    Durch den EIC Piloten wurden die wichtigsten EU-Instrumente zur Innovationsförderung vereint. Dazu gehören neben dem Accelerator (ehemals KMU-Instrument) Fast Track to Innovation, Future and Emerging Technologies und die Horizon-Preise, um marktschaffende Innovationen zu unterstützen. Seit März 2019 ist das Arbeitsprogramm 2018 - 2020 zum "erweiterten EIC Piloten" veröffentlicht. Darin gibt es einige wesentliche Änderungen im Vergleich zur Vorversion, die insbesondere das in den EIC Accelerator Piloten umbenannte KMU-Instrument betreffen.
    Das Antragsverfahren ist offen. Anträge können gemäß Arbeitsprogramm jederzeit eingereicht werden. Nach dem jeweiligen Stichtag werden alle Anträge begutachtet. Alle Anträge, die den Schwellenwert erreichen, werden im jeweiligen Themenbereich anhand der Punktzahl sortiert.

    Weitere Informationen entnehmen Sie bitte folgender Informationsseite sowie der offiziellen Website FAQ AcceleratorHomepage Horizon 2020

  • Eurostars

    Eurostars

    Europäische Kooperationen mit Beteiligung von KMU aus mindestens zwei der an EUREKA beteiligten Länder (u. a. 28 EU-Mitgliedstaaten) sind Adressat des Programms "Eurostars". Der Call für 2020 ist geschlossen.
    Aktuelle Informationen unter EUREKA-Website