Potentiale von additiver Fertigung gewinnbringend nutzen

18.04.2018

 

Neue Kurzanalyse zeigt in kompakter Weise, welche Einsparpotentiale im Hinblick auf den Materialeinsatz das Additive Manufacturing (AM) in der industriellen Produktion bieten kann.

Durch den 3-D-Druck lassen sich Bauteile realisieren, die mit klassischen Fertigungsmethoden vorher undenkbar waren. Beim Additive Manufacturing geht es jedoch auch um Ressourceneffizienz: Material wird nur dort eingesetzt wo es auch wirklich gebraucht wird. Abgesehen vom einzelnen Fertigungsprozesses hinaus schlummern im gesamten Wertschöpfungssystem mindestens ebenso große Einsparpotentiale. Aber wo, und unter welchen Umständen, werden diese Potentiale realisiert? Antworten darauf liefert die neue Kurzanalyse „Additive Manufacturing im Leichtbau“. Außerdem widmet sich der Strategiekongress „Additive Manufacturing“ am 15. und 16. Mai den wichtigsten AM-Technologietrends und der Frage, wie man mit der Technologie Geld verdienen kann. Die Kurzanalyse gibt in vier Szenarien Ansatzpunkte für Unternehmen, wo im Spannungsfeld zwischen dezentraler oder zentraler, in-house oder out-house Fertigung oder zum Beispiel bei der Ersatzteilherstellung die größten Ressourceneinsparungen möglich sind. Die Ergebnisse der Kurzstudie basieren auf der Analyse von vier in AM-Wertschöpfungsszenarien, die sowohl in KMUs als auch in Großunternehmen sowie branchenübergreifend in der industriellen Produktion realisierbar sind. Beispielweise zeigt die Kurzanalyse auf, wie sich durch den Einsatz externen AM-Dienstleister Skaleneffekte erzielen lassen. Aber auch inhouse können Unternehmen laut der Kurzanalyse beim Additive Manufacturing Potentiale für Ressourceneffizienz für sich realisieren: Wenn etwa bei der Nachbearbeitung von AM-Halbfabrikaten die bereits im Unternehmen vorhandenen „konventionellen“ Verfahren zum Einsatz kommen, lassen sich die eigenen Fertigungsanlagen besser auslasten – doch das ist nur ein knapper Einblick in die die Kurzanalyse „Additive Manufacturing im Leichtbau“. Holen Sie sich Anregungen aus der Kurzstudie, wie Sie Ihre Prozesse optimieren können, um von den Potentialen der AM gewinnbringend profitieren können. Unter folgendem Link steht die Kurzanalyse kostenfrei zum Download bereit: http://www.leichtbau-bw.de/fileadmin/user_upload/PDF/Studien/RZ_LeichtbauBW_Studie_Additive_Manufacturing_2018_P4.pdf Die Kurzanalyse, die der Lehrstuhl für Allg. BWL und Wirtschaftsinformatik I der Universität Stuttgart und das Ferdinand-Steinbeis-Institut gefördert durch das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft des Landes Baden-Württemberg erarbeitet haben, wird nun von der Leichtbau BW GmbH veröffentlicht.  Strategiekongress „Additive Manufacturing“ am 15. und 16. Mai Wie lässt sich mit Additive Manufacturing Geld verdienen? Was sind die wichtigsten AM-Technologietrends? Und wie sehen Best Practices für den AM-Einstieg und zur Steigerung der unternehmerischen Leistungsfähigkeit aus? Der Strategiekongress „Additive Manufacturing“ liefert Ihnen am 15. und 16. Mai im Maritim Hotel Stuttgart dazu die passenden Antworten. Zum Programm gehört auch eine exklusive Unternehmensführung bei TRUMPF Laser- und Systemtechnik. Die Möglichkeit zur Anmeldung sowie das vollständige Programm finden Sie unter: www.vdi-wissensforum.de/weiterbildung-automobil/additive-manufacturing/