Digital Engineering & Additive Manufacturing im Leichtbau

Additive Manufacturing birgt enorme Potenziale für den Leichtbau. Bionische Strukturen werden machbar, die vorher nicht denkbar waren. Kleine Serien, früher wirtschaftlich nicht darstellbar, wer-den durch Anwendung von 3D-Druck im Formenbau plötzlich möglich. Es gelingt die Integration von Gas- und Flüssigkeitsleitungen oder Sensorik, um nur einige Beispiele zu nennen.
Und dank einer digitalen Entwicklungskette aller Prozessschritte, können in Echtzeit individuelle Leichtbaulösungen realisiert und die Time-to-Market drastisch verkürzt werden, was einen enormen Wettbewerbsvorteil darstellt.

  • Warum lohnt sich Leichtbau - Ihr Mehrwert

    Warum lohnt sich Leichtbau - Ihr Mehrwert

  • Brancheninfo

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    Die Branche für Digital Engineering und AM in Baden-Württemberg:

  • Best Practice Beispiele

    Best Practice Beispiele

  • Additive Manufacturing entlang der gesamten Wertschöpfungskette

    Additive Manufacturing entlang der gesamten Wertschöpfungskette

    Die additive Fertigung ist mit einem Marktwachstum von 18 Prozent und einem Wertstrom von 550 Mrd. US-Dollar bis 2025 eine der wichtigsten Branchen für die kommenden Jahre. Neben neuen Fertigungsverfahren für den 3D-Druck sowie einer stärkeren Digitalisierung in der Wertschöpfungskette, zeigen neuste Innovationen auch, dass die additive Fertigung nicht mehr nur auf kleine Bauräume und lange Produktionszeiten festgelegt ist. Additive Manufacturing und Leichtbau sind untrennbar. Denn wer sich mit additiven Verfahren beschäftigt, bringt Material nur dort auf, wo es aufgrund der Funktion benötigt wird. Daher zahlt sich Materialeffizienz bei dieser Prozesstechnologie gleich doppelt aus: weniger Kosten, schnellerer Druck.

    Bei unserer neuen Veranstaltungsreihe "TechClub" führen wir die Teilnehmenden exklusiv hinter die Kulissen innovativer Leichtbauunternehmen in Baden-Württemberg. Der Tech Club ermöglicht allen Teilnehmenden einen Erfahrungsaustausch mit OEMs, Zulieferfirmen, Dienstleistenden und Forschungseinrichtungen und bietet gleichzeitig die Möglichkeit, neue Kontakte und Kooperationen zu knüpfen. In unserem zweiten TechClub (Gastunternehmen: John Deere) Ende April zeigten unsere Fachexpert*innen eindrucksvoll, wie Additive Manufacturing entlang der gesamten Wertschöpfungskette vom Material bis zur Digitalisierung funktioniert.

    Bei den Vorträgen und Diskussionen stellte sich unter anderem heraus, dass die Bedeutung der örtlichen Nähe von der Lieferfirma zur Kundschaft abnimmt, insbesondere auch zwischen OEMs und TIER-1-Lieferfirmen. Außerdem wird mit zunehmender Etablierung der 3D-Technologie auch die Preissensibilität zwischen den einzelnen Gliedern der Wertschöpfungskette zunehmen. Wichtig ist auch, dass zukünftig 3D-Druck-Dienstleistende besonders erfolgreich sein werden, wenn diese ihre Konstruktionskompetenz ausbauen und sich so vom Wettbewerb differenzieren. Ohne diesen notwendigen Kompetenzaufbau (zum Beispiel durch eigene Lizenzen) besteht die Gefahr, dass 3D-Druckdienstleistende austauschbar werden, da sie nur wie eine verlängerte Werkbank der Bauteile-Nutzenden wahrgenommen werden. Des Weiteren lautet eine Handlungsempfehlung, sich bereits in der frühen Phase der Unternehmensentwicklung als kompetenter Berater mit Engineering-Kompetenz und detaillierten Material- und Werkstoffkenntnissen auf dem Markt zu behaupten.

  • #Lesetipp

    #Lesetipp

    Quantencomputer werden zukünftig für das Digital Engineering immer wichtiger. Werfen Sie doch einen Blick in die zweite Ausgabe unseres Kundenmagazins Leicht.Wert. Denn die zweite Ausgabe der Leicht.Wert widmet sich einer Technologie, die Hand in Hand mit dem Leichtbau als Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts gilt: Quantencomputing. Erfahren Sie in der aktuellen Ausgabe der Leicht.Wert, warum Quantencomputing die Materialentwicklung maßgeblich vorantreiben wird und wie Sie davon profitieren können. Wir haben spannende Interviews mit Expert*innen geführt und gewähren Ihnen exklusive Einblicke in die Welt der Superrechner. So viel sei verraten: Das Feld des Quantencomputings wird für den Leichtbau ein wortwörtlicher Quantensprung sein!

    Viel Spaß beim Lesen: Download Leicht.Wert Ausgabe 2

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    Als Orientierungshilfe gerade für kleine und mittlere Unternehmen arbeiten Wirtschaft und Wissenschaft zusammen mit der Leichtbau BW in einem Strategieprozess an einer Roadmap für den Leichtbau in Baden-Württemberg. Dafür haben sich in den Jahren Projektgruppen gebildet, die auf unterschiedlichste Themen des Leichtbaus eingehen. Hierzu gibt es die Projektgruppe 4 - Bauteil-/Prozesssimulation und die Projektgruppe 13 - Additive Fertigungssysteme und -Prozesse.

    Falls Sie interessiert sind, an diesem Strategieprozess mitzuwirken, können Sie gerne unserer Projektgruppe beitreten. Weitere Informationen zu den vergangenen Projektgruppentreffen finden Sie hier: Übersicht Projektgruppen

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