Projektgruppen

zur Leichtbau-Strategie in Baden-Württemberg

Als Orientierungshilfe gerade für kleine und mittlere Unternehmen arbeiten Wirtschaft und Wissenschaft zusammen mit der Leichtbau BW in einem Strategieprozess an einer Roadmap für den Leichtbau in Baden-Württemberg.

In aktuell 8 Projektgruppen identifizieren Vertreter aus Industrie und Forschung Themenfelder, die mit Priorität angegangen werden müssen. Abgeleitet daraus werden konkrete Projekte initiiert, um die weitere Entwicklung Baden-Württembergs zu einem Spitzenstandort im Leichtbau voranzubringen.

Folgende Arbeitsgruppen haben sich konstituiert, aus Wettbewerbsgründen ist auf dieser Seite der aktuelle Stand der Projektgruppe nicht abgebildet:
 

  • Projektgruppe 1: Verbindungstechnik, Oberflächentechnik

    Verbindungs- und Fügetechniken (z. B. Kleben, Schweißen) unterschiedlicher Werkstoffe in einem Bauteil sowie Materialkombinationen stehen im Vordergrund der Projektgruppe. Auch Themen wie fügegerechte Bauteilgestaltung, neue Montagetechniken sowie Verbindungslösungen im Multi-Material-Design und hybriden Leichtbau-Strukturen gehören ins „Portfolio“.

  • Projektgruppe 3b: Produktmehrwert, Design

    Die Projektgruppe 3b befasst sich mit Entwicklungs- und Designtools, die den Kundennutzen erhöhen. Im Zentrum steht somit der Dreiklang aus Design – Material – Prozess. Exemplarisch werden Bauweisen behandelt, vereinfachtes Engineering, Konzeptfindung sowie die Unterstützung durch neue Softwaretools.

  • Projektgruppe 4: Bauteil-/Prozess- Simulation

    Die Projektgruppe 4 befasst sich mit dem Entwicklungs- und Herstellungsprozess und dabei vorrangig mit Themen des Digital Engineering. Mehr Informationen zum Thema Digital Engineering finden Sie auch hier In der PG 4 sind Sie also genau richtig, wenn Sie sich mit Themen wie werkstoffgerechtem Design, Topologieoptimierung oder Simulationswerkzeugen (z. B. zu Material- und Strukturverhalten sowie Prozessen) befassen.

  • Projektgruppe 5: Hybrider Leichtbau

    Der Kerngedanke des hybriden Leichtbaus lautet: „Join the best“. Daher befasst sich die Projektgruppe mit einer intelligenter Materialauswahl, -kombination, -ein, bzw. -aufbringung. Ziel ist somit die Verbindung verschiedener Werkstoffe zur Erreichung eines maximalen Leichtbaugrades durch Funktionserweiterung und -integration sowie optimierte Konstruktion.

  • Projektgruppe 7: Produktion, Prozesse, Prozessketten

    Welche Fertigungstechniken haben speziell für den Leichtbau Zukunftspotenzial? Mit dieser Fragestellung befasst sich die PG 7 – und findet unter anderem folgende Antworten: Integration neuer Fertigungstechnologien in bestehende Prozesse; flexible Produktionsanlagen; Produktionstechniken für „neue“ Materialien und für die Serienproduktion. Auch die Steigerung der Produktivität und dadurch ein Senken des Materialverbrauch gehört zum „Lösungsraum“.

  • Projektgruppe 8: Lebenszyklusbetrachtung, CO2/ Ökobilanz, Recycling

    „Leichtbau muss ökologisch besser sein“ – dies ist das Credo der PG 8. Hierzu soll ein Eco-Design Tool entwickelt werden, das ökologische, ökonomische und technische Kriterien gleich bewertet. Zudem soll es ressourcen- und energieeffiziente Produktionsverfahren ermöglichen – stets im Rahmen einer genormten, transparenten Vorgehensweise.

  • Projektgruppe 12: Versorgung von Urbanisationen

    Eine Integration von Transportwesen, Infrastruktur, Logistik und Architektur wird von der Projektgruppe 12 angestrebt, deren Teilnehmer sich aus sämtlichen Bereichen des städtischen Systems zusammensetzen – von Architekten, über Bauingenieure, kommunale Vertreter, bis Bauwesen und Wohnungswirtschaft. Das Ziel besteht also darin, den Leichtbau von der Bauteil- und Produktebene auf städtische Quartiere zu übertragen.

  • Projektgruppe 13: Additive Fertigungssysteme und –Prozesse

    AM ist keine exotische Prototypen-Methode mehr, sondern steht an der Schwelle zur Serienfertigung – diese Überzeugung teilt auch die Projektgruppe 13. Die Verwirklichung von bionischen Strukturen, Material nur an den Stellen einzusetzen, wo es benötigt wird und die Funktionsintegration sind nur einige der Themen mit enormem Zukunftspotenzial, welche die PG 13 umtreiben.

Sie sind herzlich eingeladen, an den Sitzungen teilzunehmen. Bitte beachten Sie, dass die Teilnehmerzahl limitiert ist. Wenn Sie wissen wollen wann die nächsten Termine sind, wenden Sie sich bitte an: raphael.kroneisen(at)leichtbau-bw.de