Leichtbau Innovation Challenge

Alles was Sie zum Förderprogramm wissen müssen.

  • Wer kann eine Challenge einreichen?

    Wer kann eine Challenge einreichen?

    Unternehmen mit Sitz in Baden-Württemberg können eine Challenge bis zum 15.10.2018 einreichen. Eine explizite Beschränkung der Unternehmensgröße auf Basis von Mitarbeiter- oder Umsatzzahlen ist nicht vorgesehen. Jedoch werden kleine Unternehmen auf Basis der Mitarbeiterzahl im Bieterverfahren deutlich bevorzugt. Siehe auch: Wie läuft das Bieterverfahren ab?

  • Wie kann ein Unternehmen eine Challenge einreichen?

    Wie kann ein Unternehmen eine Challenge einreichen?

    Die Challenge kann in Form eines Abstracts bei der Leichtbau BW bis zum 15.10.2018 elektronisch an   challenge(at)leichtbau-bw.de oder per Post (Landesagentur für Leichtbau Baden-Württemberg, Breitscheidstraße 4, 70174 Stuttgart) eingereicht werden. Je Unternehmen ist genau eine Challenge einreichbar. Dies geschieht im ersten Schritt mit einem maximal zweiseitigen Abstracts mittels folgendem Formular

  • Was wird unterstützt?

    Was wird unterstützt?

    In vorwettbewerblichen Vorhaben, bei denen die Unternehmen auf externe Partner (z.B. Hochschulen) angewiesen sind, können mit der Innovation Challenge die Aufwendungen der Hochschulen finanziell unterstützt werden. Für mehr Informationen zur Vergabe der Fördermittel siehe auch: Wie läuft das Bieterverfahren ab?
    Die Unternehmen können nicht direkt gefördert werden, sondern nur die Forschungsleistung der Hochschulen, welche die Unternehmen bei der vorwettbewerblichen Entwicklung unterstützen.

  • Zeitliche Abfolge: Wer muss was einreichen?

    Zeitliche Abfolge: Wer muss was einreichen?

    1. Zuerst muss ein Unternehmen bis zum 15.10.2018 eine Challenge in Form eines zweiseitigen Abstracts bei der Leichtbau BW einreichen. Hier finden Sie das Abstract

    2. Mitarbeiter von Hochschulen können ab dem 24.10.2018 die Challenge nach einer Akkreditierung bei der Leichtbau BW einsehen.


    3. Die Anmeldung zum Hackathon muss bis zum 05.11.2018 erfolgen. Es gilt das "First-come-first-serve"-Prinzip. Hier geht's zur Anmeldung


    4. Beim Hackathon am 22.11.2018 bildet das Unternehmen, das eine Challenge gestellt hat, mit Hochschulpartnern ein Konsortium.


    5. Das Konsortium kann einen Kosten- und Arbeitsplan ausarbeiten und über die Hochschule bis zum 03.12.2018 beim Wissenschaftsministerium einreichen. Siehe auch: Einreichung des Antrages


    6. Am 12.12.2018 dürfen die Unternehmen Gebote für ihr Konsortium abgeben. Siehe auch: Bieterverfahren


    7. Sobald der Kooperationsvertrag zwischen Unternehmen und Hochschulen geschlossen ist, kann das Vorhaben starten. Ist ein Kooperationsvertrag bis zum 31.01.2019 nicht zustande gekommen, erhalten Nachrücker des Bieterverfahrens die Chance. Hier finden Sie eine unverbindliche Mustervorlage für den Kooperationsvertrag

  • Kriterien für eine Innovation Challenge

    Kriterien für eine Innovation Challenge

    In dieser Challenge können nur vorwettbewerbliche Vorhaben im Bereich Leichtbau unterstützt werden (Ausschlusskriterium). Der Leitfaden der IGF mit den Kriterien der Vorwettbewerblichkeit wird der "Leichtbau Innovation Challenge" zugrunde gelegt (siehe Details "vorwettbewerblicher Charakter"). Die Nutzung von Ergebnissen wird im Kooperationsvertrag geregelt.

    Weitere Kriterien:

     

    • Exploration - Wie stark wird sich die Idee von der aktuellen Angebotspalette abheben? Wie stark können damit neue Felder erschlossen werden?

    • Originalität - Inwiefern unterscheidet sie sich von anderen (Leichtbau-)Lösungen?

    • Zukunftsfähigkeit - Welches Potenzial hat die Idee, den Markt zu verändern? Welchen Mehrwert bietet sich dadurch für die baden-württembergische Community?


    Die Unternehmen können in einem maximal zweiseitigen Abstract darlegen, wie ihre Challenge zu den Kriterien passt. Hier finden Sie das Abstract

  • Wie werden die Challenges ausgewählt?

    Wie werden die Challenges ausgewählt?

    Eine Fachjury aus unternehmensunabhängigen Branchenkennern aus Deutschland wird die eingereichten "Leichtbau Innovation Challenges" nach den Kriterien für eine Innovation Challenge bewerten und in eine Reihenfolge bringen. Es werden so viele Challenges zugelassen, wie es die Kapazität des Hackathons am 22.11.2018 zulässt.

  • Was passiert mit den eingereichten Challenges nach der Auswahl?

    Was passiert mit den eingereichten Challenges nach der Auswahl?

    Nach der Auswahl informiert die Leichtbau BW die Unternehmen über den Status ihrer Challenge. Die ausgewählten Challenges werden in einem Passwort geschützten Bereich der Leichtbau BW Website hochgeladen. Nach einer Akkreditierung bei der Leichtbau BW erhalten interessierte Mitarbeiter von Hochschulen Zugang zu diesem geschützten Bereich. Diese Mitarbeiter müssen vor dem Zugang den vertraulichen Umgang mit den Challenges bestätigen. Damit soll verhindert werden, dass die Challenges der Unternehmen im Internet frei zugänglich sind. Hier können sich die Hochschulen für die Akkreditierung anmelden

  • Wie werden die Forschungsinstitute involviert?

    Wie werden die Forschungsinstitute involviert?

    Die Hochschulen werden über das Netzwerk der Leichtbau BW und über die Verteiler des Wissenschaftsministeriums auf die Innovation Challenge aufmerksam gemacht. Nach einer Akkreditierung bei der Leichtbau BW erhalten interessierte Mitarbeiter von Hochschulen ab dem 24.10.18 Zugang zu einem passwortgeschützten Bereich, in dem die zugelassenen Challenges abgelegt sind. Somit haben die Mitarbeiter genügend Zeit, um sich vor dem Hackathon Gedanken darüber zu machen, bei welchen Challenges und u.U. mit welchen Partnern sie sich einbringen wollen.


    Institute können sich online akkreditieren und für den Hackathon bewerben, wobei das Prinzip „First-come-first-serve“ angewandt wird. Institute können an mehreren Challenges teilnehmen. Hier geht's zur Online-Anmeldung

  • Wie läuft der Hackathon ab?

    Wie läuft der Hackathon ab?

    Leichtbau BW richtet den "Hackathon" aus, zu dem die staatlichen Hochschulen des Landes Baden-Württembergs eingeladen werden. Der ganztägige Hackathon findet am 22.11.2018 in den Räumlichkeiten des GETRAG Areals in Ludwigsburg statt.

    Die Wissenschaftler entwickeln an diesem Tag Ansätze, wie sie die Challenge mit dem Unternehmen angehen würden. Noch an diesem Hackathon-Tag wird das jeweils beste Konzept pro Challenge von dem/n Unternehmen ausgewählt.

    Anschließend bilden die erfolgreichen Wissenschaftler ein Konsortium mit dem Unternehmen. Sie haben eine Woche Zeit, einen knappen Projektplan und eine Kostenkalkulation zu erstellen. Siehe auch: Was passiert nach dem Hackathon?

  • Was passiert nach dem Hackathon?

    Was passiert nach dem Hackathon?

    Nach dem Hackathon haben die Konsortien bis zum 03.12.2018 Zeit, einen Antrag mit einem knappen Kosten- und Arbeitsplan zu erstellen und beim Wissenschaftsministerium einzureichen. Eine exemplarische Vorlage für den Förderantrag kann den Konsortien zur Verfügung gestellt werden.
    Es ist zu empfehlen, dass schon parallel Vereinbarungen zum Kooperationsvertrag zwischen den Konsortialpartnern getroffen werden. Siehe auch: Kooperationsvertrag

  • Warum Ihr Unternehmen?

    Warum Ihr Unternehmen?

    Sie haben Ideen für Innovationsvorhaben und benötigen hierfür noch externe Partner? Die Innovation Challenge bietet Ihnen die ideale Plattform, diese schnell zu finden und direkt loszulegen.

  • Warum Ihr Forschungsinstitut?

    Warum Ihr Forschungsinstitut?

    Die Leichtbau Innovation Challenge bietet Hochschulen die Möglichkeit in einem vereinfachten Antragsverfahren interessante Fragestellungen aus innovationsfreudigen Unternehmen zu bearbeiten.

  • Wie werden die Forschungspartner gefördert?

    Wie werden die Forschungspartner gefördert?

    Von Seiten des Wissenschaftsministeriums sind die staatlichen Hochschulen des Landes Baden-Württemberg antragsberechtigt. Förderfähig sind Personal- und Sachausgaben, keine Investitionen oder Gemeinkosten. Den Personalausgaben sind die Personalmittelsätze der DFG für das Jahr 2018 ohne Steigerung für die Folgejahre zugrunde zu legen.

  • Wie läuft das Bieterverfahren ab?

    Wie läuft das Bieterverfahren ab?

    Im Bieterverfahren können die Unternehmen ihren Anteil an der Finanzierung der Kosten an der Forschungseinrichtung für ihr Konsortium bieten. Aus den Geboten der Unternehmen ergibt sich eine Rangfolge. Kleinere Unternehmen (gemessen an der Mitarbeiterzahl) werden bei der Berechnung des Ranges bevorteilt, d.h. ein kleineres Unternehmen muss weniger als ein größeres Unternehmen bieten, um den gleichen Rang zu erhalten.

    ·         Das Mindestgebot liegt bei 5.000 €.

    ·         Die Projektsumme ist definiert als die vollständigen Kosten der Forschungseinrichtung.

    ·         Unternehmensinterne Eigenleistungen sind für den Projekterfolg sicher notwendig, werden aber im Bieterverfahren nicht berücksichtigt.

    ·         Der Rang ergibt sich aus:

    Für das Bieterverfahren wird in eine Abendveranstaltung am 12.12.2018 um 18:00 Uhr veranstaltet. Durch die Gebotsabgabe ergeben sich – live – Änderungen in der Rangfolge. Die Fördermittel des Wissenschaftsministeriums werden an die höchsten Ränge vergeben, bis sie erschöpft sind. Es ist mindestens mit einer 1,5-fachen Überzeichnung der Mittel zu rechnen. D.h. wer erfolgreich aus dem Bieterverfahren hervorgehen möchte, muss bieten.

    Nach dem Abend am 12.12.2018 kann das Projekt starten, sobald ein Kooperationsvertrag zwischen den Konsortialpartnern unterzeichnet ist. Siehe auch: Kooperationsvertrag

  • Kooperationsvertrag zwischen Unternehmen und den Hochschulen

    Kooperationsvertrag zwischen Unternehmen und den Hochschulen

    Das Wissenschaftsministerium bietet den Konsortien das Muster „Vertrag über Forschungskooperation Version vom 1.12.2009“ aus der AG IV des Innovationsrates BW als mögliche Vorlage für einen Kooperationsvertrag an. Es steht den Konsortien frei, einen anderen Vertrag als Grundlage zu wählen. Hier finden Sie die Mustervorlage für den Kooperationsvertrag

    Es wird empfohlen, sich zeitnah nach dem Hackathon mit der Kooperationsvereinbarung auseinanderzusetzen. Sollte bis zum 31.1.2019 keine Kooperationsvereinbarung zwischen den Partnern zustande gekommen sein, erhalten Nachrücker aus dem Bieterverfahren die Chance ihr Vorhaben zu realisieren.

  • Hintergründe zur Leichtbau Innovation Challenge

    Hintergründe zur Leichtbau Innovation Challenge

    Die Leichtbau Innovation Challenge ist ein Pilot für ein neues Förderinstrument des Wissenschaftsministeriums, der in Zusammenarbeit mit der Landesagentur Leichtbau BW umgesetzt wird.
    Primär geht es darum, mehr Geschwindigkeit für die Umsetzung innovativer Ideen, Qualitätssicherung und eine effiziente Mittelverwendung miteinander zu verbinden. Die verstreichende Zeit im klassischen Ausschreibungsverfahren inkl. der Begutachtung ist eine Hürde für kooperative Projekte.
    Es besteht das Risiko, dass der innovative Ansatz verbreitet wird, bevor die Projekte ihren Zuwendungsbescheid erhalten oder das Zeitfenster für eine Innovation schon wieder geschlossen ist. In der Innovation Challenge beträgt der Zeitraum zwischen spätmöglichster Einreichungen und möglicher Förderzusage weniger als zwei Monate.
    Gleichzeitig senkt das Förderinstrument die Hürden für die Kooperation von KMU (keine aufwendigen Antragsverfahren) mit Hochschulen und versucht auf diese Weise bilateralen Transfer zwischen KMU und Hochschulen zu intensivieren.

Ansprechpartner zur Leichtbau Innovation Challenge 2018