Formnext - Gemeinschaftsstand "Leichtbau aus Baden-Württemberg"

Treffen Sie vom 19. bis 22. November unsere Leichtbauexperten auf dem Gemeinschaftsstand „Leichtbau aus Baden-Württemberg“ auf der formnext in Halle 12.0 D95. Lange Prozesszeiten, hohe Herstellungskosten und Nachbearbeitung sind oft noch Hürden beim 3D Druck. Die Experten am Gemeinschaftsstand zeigen wie man diese Herausforderungen dennoch stemmen kann und wie Sie Ihre Bauteile nicht nur schneller produzieren, sondern diese auch optimieren – von der Funktionsintegration beim Engineering bis hin zur präzisen Nachbearbeitung im Anschluss an den Druck. Die Ausstellerprofile finden Sie in der rechten Spalte als PDF zum Download.

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3 Fragen zum 3D Druck

Wir stellen Ihnen in unserer Kurzinterviewserie "3 Fragen zum 3D Druck" die Aussteller am Gemeinschaftsstand vor. Und das wollten wir wissen:

  • Welches Problem lösen nur Sie mit AM und Leichtbau?
  • AM und Großserie – woran hapert’s?
  • In zehn Jahren werden wir dank 3D-Druck…

  • Die time to market verkürzen - INPECA GmbH

    Die time to market verkürzen - INPECA GmbH

    Franz Böllinger, Geschäftsführer INPECA GmbH | BÖLLINGER GROUP Holding GmbH

     

    Welches Problem lösen nur Sie mit AM und Leichtbau?
    „Wir helfen, Zeit und Geld zu sparen. Zum einen realisieren wird dies mit Funktionsintegration in der Konstruktion von additiv hergestellten Bauteilen. Ein einzelnes 3D gedrucktes Bauteil erfüllt dann die Funktionen, die vorher mehrere Vollmaterialteile übernommen haben. So lassen sich zum Beispiel Montageprozesse sparen. Und durch den Prototypenbau mittels AM kann man schneller neue Werkzeuge testen und optimieren. So kann man die time to market verkürzen und kommt schneller ans Ziel.“

     

    AM und Großserie – woran hapert’s?
    „Die Prozessgeschwindigkeit ist noch ein Thema. Damit meine ich aber nicht alleine das Drucken. Auch die Nachbearbeitung, die in vielen Fällen noch sehr händisch abläuft, ist meist aufwendig.“

     

    In zehn Jahren werden wir dank 3D-Druck…
    „… die Wertschöpfungskette in der Industrie signifikant verändern.“

     

    Mehr Infos: www.boellinger-group.com

  • Bauteile aus einer Hand - BURGMAIER Technologies GmbH + Co KG

    Bauteile aus einer Hand - BURGMAIER Technologies GmbH + Co KG

    Ken Krauß, Leiter Additive Manufacturing BURGMAIER Technologies GmbH + Co KG

     

    Welches Problem lösen nur Sie mit AM und Leichtbau?
    „Wichtig ist im industriellen Umfeld, dass die Teile eben nicht fertig aus dem Drucker kommen. Sie müssen nachbearbeitet werden. Wir kombinieren unser Prozesswissen aus der subtraktiven Bearbeitung von Werkstücken mit der additiven Fertigung, um hohe Qualitätsanforderungen wie etwa denen im Automotive-Bereich gerecht zu werden und ein Bauteil aus einer Hand anbieten zu können. Ergänzend ist die Konstruktion der Teile häufig nicht fertig für den Drucker. Unser Know-how im Design und Consulting ergänzt unsere Leistungskompetenz zur vollständigen Prozesskette der additiven Fertigung.“

     

    AM und Großserie – woran hapert’s?
    „Zum einen müssen die Vorteile der AM-Technologie Einzug in die Köpfe von Konstrukteuren erhalten, damit genau die Teile entwickelt werden, bei denen der additive Aufbau gegenüber anderen Verfahren alleinstehend ist und Möglichkeiten bietet, die man sonst nicht hätte. Zum anderen muss sich im Metallbereich bei der Entwicklung der Verfahren und Anlagen noch etwas bewegen, damit größere Serien möglich sind.“

     

    In zehn Jahren werden wir dank 3D-Druck…
    „…in allen Kernbereichen der verarbeitenden Industrie Serienteile aus dem 3D-Drucker finden.“

     

    Mehr Infos: www.burgmaier.com

  • Präzise Simulation und Tools für Entwicklung einer Baustrategie - CADFEM GmbH

    Präzise Simulation und Tools für Entwicklung einer Baustrategie - CADFEM GmbH

    Keno Kruse, Business Development Manager, CADFEM GmbH

     

    Welches Problem lösen nur Sie mit AM und Leichtbau?
    „Unsere Simulationssoftware arbeitet nicht nur mit einem Modell des Bauteils, sondern mit den Baujob-Dateien des Druckers. So fließen in die Simulation etwa auch Informationen zu den Schichten und den Laserverfahrwegen ein. Das ermöglicht eine sehr präzise Analyse, wie sich das Bauteil im Herstellungsprozess verhalten wird und ob es vielleicht einen Verzug gibt. Außerdem bieten wir verschiedene Tools, mit denen man die Parameter einer Baustrategie entwickeln und so die Prozesse während des späteren Druckens genau auf die jeweilige Bauteilgeometrie abstimmen kann.“

     

    AM und Großserie – woran hapert’s?
    „Ich denke, momentan mangelt es oft auch an der richtigen Anwendung. Man muss tief in die Produktentwicklung hinein gehen und schauen, wo additiv hergestellte Teile Sinn ergeben beziehungsweise einen echten Mehrwert liefern können. Dazu man muss man nicht nur einzelne Bauteile, sondern ganze Baugruppen unter die Lupe zu nehmen. Danach gilt es, die Prozesskette zu optimieren, um die Gesamtkosten zu senken.“

     

    In zehn Jahren werden wir dank 3D-Druck…
    „…viele individuelle und intelligente Bauteile im Markt haben, die man kostengünstig mit additiver Fertigung herstellen kann. Außerdem denke ich, werden wir eine ganz andere Denkweise haben und mehr prozessorientiert und weniger bauteilorientiert an die additive Fertigung herangehen.“

     

    Mehr Infos: www.cadfem.de

     

  • Leichte Prozesskette - fabrikado GmbH

    Leichte Prozesskette - fabrikado GmbH

    Benjamin Eha, fabrikado GmbH

     

    Welches Problem lösen nur Sie mit AM und Leichtbau?
    „Wir sorgen für eine leichte Prozesskette und schlagen eine Brücke von der subtraktiven zur additiven Fertigung. Oft sind nur kleine Anpassung des subtraktiven Designs nötig, um ein Bauteil in wesentlich kürzerer Zeit additiv gefertigt zu beschaffen.“

     

    AM und Großserie – woran hapert’s?
    „Die Prozessstabilität und die Toleranzen sind derzeit noch ein Thema. Der limitierte Bauraum sowie das manuelle Post-Processing verhindern größere Skaleneffekte.“

     

    In zehn Jahren werden wir dank 3D-Druck…
    „…viele optimierte Designs sehen, mit denen man beim Thema Gewichtsreduzierung und Festigkeit noch einmal neue Maßstäbe setzen kann.“

     

    Mehr Infos: www.fabrikado.com

  • Hohe Oberflächengüte und Toleranzen erreichen - MiMplus Technologies GmbH & Co. KG

    Hohe Oberflächengüte und Toleranzen erreichen - MiMplus Technologies GmbH & Co. KG

    Thomas Klein, MiMplus Technologies GmbH & Co. KG

     

    Welches Problem lösen nur Sie mit AM und Leichtbau?
    „Additiv hergestellte Bauteile können oft nicht die von Kunden geforderte Toleranzen und Oberflächengüte erfüllen. Hier können wir mit dem MIM-Verfahren Abhilfe schaffen: Wir übertragen den klassischen Kunststoffspritzguss auf die Welt der Metalle und können mit dem Metallpulverspritzguss werkzeugfallend Bauteile mit komplexen Geometrien in unterschiedlichsten Materialien herstellen.“

     

    AM und Großserie – woran hapert’s?
    „Zum einen an der Prozessgeschwindigkeit und der Maßhaltigkeit der Teile sowie der Güte der Oberfläche.“

     

    In zehn Jahren werden wir dank 3D-Druck…
    „… ein ergänzendes Verfahren für kleine und mittlere Stückzahlen zur Verfügung haben.“

     

    Mehr Infos: www.mimplus.de

  • Großvolumige Kunstoffsteile wirtschaftlich drucken - Q.big 3D GmbH

    Großvolumige Kunstoffsteile wirtschaftlich drucken - Q.big 3D GmbH

    Katja Schlichting, Q.big 3D GmbH

     

    Welches Problem lösen nur Sie mit AM und Leichtbau?
    „Mit unserem selbst entwickelten Großraum-3D-Drucker können wir großvolumige Bauteile besonders wirtschaftlich und schnell herstellen. Anstelle von Filament setzen wir auf Granulat und wir können während des Druckens den Durchmesser der Düse variieren.“

     

    AM und Großserie – woran hapert’s?
    „Die Prozessstabilität ist noch ein Thema und oft ist die Druckdauer noch zu lange und damit die Druckkosten zu hoch.“

     

    In zehn Jahren werden wir dank 3D-Druck…
    „… in allen Bereichen der Industrie additiv hergestellte Ersatzteile, Formen und Prototypen finden.“

     

    Weiterlesen in unserem ThinKing November 2019: Eine Frage der Düse

     

    Mehr Infos: www.qbig3d.de

  • Vollständige AM-Materialqualifizierung in nur vier Wochen - Rosswag GmbH

    Vollständige AM-Materialqualifizierung in nur vier Wochen - Rosswag GmbH

    Gregor Graf, Leiter Engineering, Rosswag GmbH

     

    Welches Problem lösen nur Sie mit AM und Leichtbau?
    „Wir sind in der Lage innerhalb weniger Wochen eine vollständige AM-Materialqualifizierung durchzuführen und so neue Metallwerkstoffe und daraus hergestellte Bauteile genau nach den Anforderungen unserer Kunden anzubieten. Wir sind deshalb so schnell, weil bei uns alle Prozesse inhouse ablaufen und wir sogar die Metallpulver selbst verdüsen und untersuchen. “

     

    AM und Großserie – woran hapert’s?
    „Die teilweise eingeschränkte Prozessstabilität hat momentan noch einen Einfluss auf die Wiederholbarkeit der Bauteilqualität. Abhilfe schaffen kann zum Beispiel, dass man konstante Pulvereigenschaften hat.“

     

    In zehn Jahren werden wir dank 3D-Druck…
    „…hunderte innovative Metallwerkstoffe für das Additive Manufacturing zur Verfügung haben und stetig neue Anwendungsfelder für den 3D Druck mit wirtschaftlichen und funktionalen Mehrwerten erschließen.“

     

    Mehr Infos: www.rosswag-engineering.de

  • Die Freiheiten des 3D Drucks mit Feinguss kombinieren - Schübel GmbH

    Die Freiheiten des 3D Drucks mit Feinguss kombinieren - Schübel GmbH

    Christine Schübel, Schübel GmbH

     

    Welches Problem lösen nur Sie mit AM und Leichtbau?
    „Aus dem Rennsport und aus der Luftfahrt kennen wir viele Bauteile, die nur auf ihre Funktion und ihren Nutzen hin gedacht wurden. Wie das hergestellt werden kann, spielt bei der Konstruktion keine Rolle. Das sind dann Fälle für AM oder AddCasting, also eine Hybrid kombinierte Fertigung der Bauteile. Vorrangig sind das Pumpen mit innenliegende, strömungsoptimierte Kanäle - das macht eine immense Treibstoffeinsparung möglich. Oder große, an vielen Stellen geschlossene Gehäuse, die viel leichter sind und trotzdem mehr Funktionalität bieten als herkömmlich konstruierte Gehäuse. Wir setzen auf hybrid-kombinierte Methoden zur Herstellung von Metallteilen: AddCasting: Mit den Freiheiten des 3D Drucks über den etablierten Feingussprozess zum Metallteil. Leichtbau gelingt nur dort, wo in der Konstruktion nachhaltig in Leichtbau und Funktionsoptimierung entwickelt wird -egal für welche Anwendung. Alles steht auf dem Prüfstand! Geometrien, die nur im 3D Druck realisierbar, aber über Metalldruck in der Serie zu zeitintensiv und zu teuer sind, können wir über unser AddCasting-Verfahren wirtschaftlich und zeitnah fertigen.“
     
     

    AM und Großserie – woran hapert’s?
    „AM ist ein Einzelfertigungsprozess und längst noch nicht für ein breite Anwendung zugelassen. Es gibt noch zu viele Baufehler, Toleranzen und Oberflächen müssen mechanisch nachbearbeitet werden, um montagefähig zu werden. Die Wiederholgenauigkeit ist noch nicht ausreichend. Zudem sind die verfügbaren Materialien eingeschränkt, ebenso die Maschinenkonzepte. Da ist noch sehr viel Handarbeit vor und nach der AM notwendig. Das alles macht die Bauteile sehr teuer und das ist für große Serien allem voran das Ausschlusskriterium. Es ist nicht sinnvoll, herkömmlich konstruierte Bauteile additiv zu fertigen, nur um vielleicht Hohlräume zu schaffen und so Material und Gewicht zu sparen. Das ist aber wirtschaftlich nicht sinnvoll und führt auch technisch in die Irre. AM wird erst dann eine Option, wenn die Bauteile von Anfang an additiv gedacht werden und konstruiert werden. Dann ist der Nutzen des Bauteils so viel besser geworden, dass dies unter Umständen höhere Herstellkosten rechtfertigen kann.“

     

    In zehn Jahren werden wir dank 3D-Druck...
    „ ... nur noch solche Bauteile konstruieren, die komplett Funktionsoptimiert gedacht und konstruiert sind. Das bringt der Nachhaltigkeit und Ressourceneffizienz mehr Innovationsschub als alles, was heute auf Basis alter Konzepte diskutiert wird. Wir werden die Geometrien AM fertigen, die nicht anders gefertigt werden können. Aber es wird auch noch die bewährten, herkömmlichen Fertigungsmethoden geben. Hybrid kombinierte Verfahren werden entstehen, wie heute schon bewiesen zum Beispiel unser AddCasting: Mit den Freiheiten des 3D Drucks über den etablierten Feingussprozess wirtschaftlich und technologisch bewährt zum Metallteil kommen.“

     

    Mehr Infos: www.primeparts.de