Leichtbau lohnt sich:

In Sekundenschnelle zum individualisierten und optimierten Produkt

Ein Bauteil in Echtzeit an eine Person anpassen, verbessern und direkt auf den 3D-Drucker schicken? Was nach Zukunftsmusik klingt, konnte man bei der Hannover Messe am Gemeinschaftsstand „Leichtbau aus Baden-Württemberg“ bereits heute schon erleben.


Beim Projekt „live mass customization“ war eine komplett digitalisierte Entwicklungskette zu sehen: Mehr als 500 Besucher probierten während der fünftägigen Messe den Demonstrator am Gemeinschaftsstand aus – und staunten nicht schlecht, als sie live am Bildschirm verfolgen konnten, wie innerhalb weniger Sekunden ein Sitzschlitten aus dem paralympischen Biathlon an ihr individuelles Belastungsprofil angepasst wurde. Die CAD-Daten des angepassten Sitzes wurden dann an eine Online-Plattform übermittelt, die sofort Preise und Lieferzeiten von Lieferanten einholte.


Die Digitkette im Video live erleben:

 

Der Demonstrator ist ein Gemeinschaftsprojekt von neun Unternehmen. Mehr Informationen zu den beteiligten Unternehmen sowie eine schematische Darstellung der Digi-Kette finden Sie im Flyer auf der rechten Seite.

"Der Leichtbau der nächsten Generation braucht die Digitalisierung. Und wenn alle Prozesse in der Entwicklungskette miteinander vernetzt sind, können wir in Echtzeit individuelle Leichtbaulösungen realisieren und die Time-to-Market drastisch verkürzen, was einen enormen Wettbewerbsvorteil darstellt", erklärt Dr. Wolfgang Seeliger, Geschäftsführer der Leichtbau BW GmbH.

Auch Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau des Landes Baden-Württemberg, zeigte sich bei ihrem Standbesuch auf der Hannover Messe begeistert vom Gemeinschaftsprojekt, an dem neun Unternehmen aus dem Netzwerk der Leichtbau BW beteiligt waren. (Foto: KD Busch)

Ansprechpartner zum Projekt Digital Engineerung