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#Lesenswert: Warum der Leichtbau nicht mehr wegzudenken ist

25.05.2020

 

Elisabeth Winkelmeier-Becker, parlamentarische Staatssekretärin im BWMi, im Interview zum Innovationstreiber Leichtbau.

„Der Leichtbau ist eine Querschnittstechnologie und ein Innovationstreiber. Er hat das Potenzial, den Standort Deutschland zu stärken", sagt Elisabeth Winkelmeier-Becker, parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, im Gespräch mit dem Fachmagazin "MM MaschinenMarkt". Im Interview geht es auch darum, warum der Leichtbau im "Transformationsprozess in der Mobilität nicht mehr wegzudenken" ist, warum Aus- und Weiterbildungsangebote wie die von uns initiierten Zertifikatskurse wichtig sind und welchen Beitrag der Leichtbau in puncto Nachhaltigkeit liefern kann.

Stichwort Ressourcenschutz, Erderwärmung, CO2-Reduktion – die Herausforderungen sind da, aber die Lösungen auch. Das zeigen die Gewinner des ThinKing Award, den wir dieses Jahr im Februar vergeben haben. Die Preisträger haben konkrete Lösungen entwickelt, wie wir unsere Zukunft gestalten müssen, um verantwortungsvoll mit Rohstoffen umzugehen und die Welt so für aktuelle und kommende Generationen nachhaltig und lebenswert zu gestalten. Mehr erfahren: Die Zukunft wird leicht

Im Interview mit Elisabeth Winkelmeier-Becker wird außerdem vor allem auch deutlich, dass es nicht nur um Leichtbau im Sinne von Materialsubstitution geht, sondern um Konzeptleichtbau, der ganz andere Einsparungen ermöglicht: "[...] Speziell im Mobilitätsbereich wird der Konzeptleichtbau bei alternativen Antriebstechnologien einen erheblichen Beitrag zur Transformation des Sektors leisten. Konzeptleichtbau bedeutet eine Bauweise, die zunächst die Nutzungsphase des Produktes betrachtet und analysiert, welche Funktionen für die Nutzung tatsächlich nötig sind und welche Funktionen nicht genutzt werden und damit überflüssig sind. Das Weglassen solcher Funktionen kann bis zu 100 Prozent Gewichtseinsparung bedeuten", so Elisabeth Winkelmeier-Becker.

Um das "Weglassen" geht es auch in unserer Studie "Mit Konzeptleichtbau ungenutzte Potentiale heben". Die Potentiale des konventionellen Leichtbaus, bei dem man schwere Materialien wie Stahl beispielsweise durch Aluminium und Carbonfasern ersetzt, sind in vielen Branchen weitgehend gehoben. Man muss einen Schritt weiter gehen und den Leichtbau anders verstehen und denken. Aber wie? Die Antwort lautet: Konzeptleichtbau. Was zunächst etwas sperrig klingt, ist einfach erklärt: Welche Funktionalität ein Produkt genau erfüllen muss und wie Design und Konstruktion dann aussehen müssen, um diese identifizierten Funktionen zu erfüllen – das ist die grundlegende Philosophie des Konzeptleichtbaus. Es geht darum, ein Produkt wirklich von Grund auf als Ganzes komplett neu zu denken. Mehr dazu finden Sie hier: www.leichtbau-bw.de/studien

Außerdem geht es im Interview um die Rolle der Digitalisierung für den Leichtbau. „Die Digitalisierung spielt [...] eine Schlüsselrolle zur Beschleunigung der Entwicklung hin zu ganzheitlichen, effizienteren Prozessen. Für einen zukunftsfähigen Leichtbau steht sie in besonderem Fokus", sagt Elisabeth Winkelmeier-Becker. „Die komplexen Simulationen und Rückkopplungsschleifen im Leichtbau gehen nur digital. Mit einer komplett digitalisierten Prozesskette kann man das volle Optimierungspotential bei der Produktentwicklung heben – vor allem, wenn der Leichtbau von Anfang an berücksichtigt wird“, sagt Dr. Wolfgang Seeliger, Geschäftsführer der Leichtbau BW. Schauen Sie in unserer Themenwelt "Digital Engieering" vorbei, wenn Sie mehr über digitale Prozessketten erfahren möchten: www.leichtbau-bw.de/digitalengineering