515.000 Euro an Fördermitteln bei der Leichtbau Innovation Challenge 2019 vergeben

05.12.2019

 

Fünf Innovationsvorhaben werden durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg gefördert.

Das Förderformat war nach dem Erfolg im Vorjahr in eine zweite Runde gegangen. Gerade der Faktor Zeit ist für Forschungsprojekte in klassischen Ausschreibungsverfahren inklusive der Begutachtung eine Hürde, da besonders KMU oft nicht die notwendigen personellen und zeitlichen Kapazitäten für umfangreiche Förderanträge haben. Das Besondere an der Leichtbau Innovation Challenge: Vom Ende der Einreichungsfrist für den Projektantrag Ende November bis zur Förderzusage am 5. Dezember sind nicht einmal zwei Wochen vergangen.

Unternehmen konnten eine Challenge einreichen – also ein „Herausforderung“ bei der Umsetzung eines Innovationsvorhabens, bei der sie externe Partner aus der Forschung benötigen. Im November gab es einen Hackathon: Hochschulinstitute aus Baden-Württemberg präsentierten dort ihre Idee und Lösungen für die Challenges. Über 45 Matches aus Unternehmen und Hochschulen faden an diesem Tag statt. Im Anschluss daran konnten die Unternehmen mit den Instituten Konsortien bilden und einen Projektplan samt Kostenkalkulation erstellen sowie sich mit einem ersten Gebot am Bieterverfahren beteiligen.

Bis zum 5. Dezember lief das Bieterverfahren. Fünf Konsortien können sich nun über die Ausschüttung eines Fördervolumens von insgesamt 515.000 Euro für die Projekte freuen. Die Leichtbau Innovation Challenge wurde wie im Vorjahr vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg in Zusammenarbeit mit der Landesagentur Leichtbau BW umgesetzt.