Fördermittel

Ihr Weg zum Leichtbau

Hier finden Sie Informationen zu aktuellen Förderprogrammen mit Bezug zum Leichtbau.

National

purmundus-challenge: 7. INTERNATIONALER WETTBEWERB FÜR DESIGN IM 3D- UND 4D-DRUCK

Schicht für Schicht zur Innovation: 3D- und 4D-Druck  zeigen die enormen Potenziale der Additiven Fertigung auf - individuelle Produkte, erstellt unter ressourcenschonendem Materialeinsatz und mit großer Design-Freiheit (Stichwort bionische Strukturen) werden ermöglicht. Im Rahmen der purmundus-challenge - 7. Internationaler Wettbewerb für Design im 3D und 4D-Druck - stellen sich die Teilnehmer der Herausforderung, sinnvolle Anwendungen für den 3D- und 4D-Druck zu identifizieren, so z. B. der Entwurf eines Produktes oder eines umsetzbaren Marktkonzept. Speziell so, dass Nutzernachfrage geschaffen und stimuliert wird. Der Nutzen für den Gebrauch, für Wirtschaftlichkeit und für die Ästhetik wird von einer internationalen Jury ebenso bewertet werden wie die Gestaltung selbst und die Innovation. Dazu werden Preisgelder i. H. v. 6.000 Euro ausgelobt (3.000 Euro Erstplatzierter, 2.000 Euro Zweitplazierter und für den Drittplatzierten 1.000 Euro). Im Rahmen einer Sonderschau werden die Finalisten auf der Formnext vom 19.-22.11.2019 in Frankfurt zu sehen sein. Am 21.11.2019 werden die Sieger der purmundus-challenge durch die internationale Jury ausgewählt und feierlich auf der Messe prämiert. Einsendeschluss ist der 30.09.2019. Weitere Informationen finden Sie unter diesem Link

Förderung der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF)

Gefördert werden wissenschaftlich-technische Forschungs- und Entwicklungsvorhaben, die durch Forschungsvereinigungen als repräsentativen Vertretungen von Unternehmen einer Branche oder eines Technologiefeldes gemeinsam und vorwettbewerblich organisiert werden. Die allen Unternehmen zugänglichen Ergebnisse dienen insbesondere dem Ausgleich größenbedingter Nachteile kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) im Bereich Forschung und Entwicklung und tragen so zu deren Wettbewerbsfähigkeit bei. Antragsberechtigt sind ausschließlich Mitgliedsvereinigungen der Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen "Otto von Guericke" e.V. (AiF). Die Richtlinie ist bis zum 31.12.2021 befristet. Weiteres finden Sie bitte hier

Forschungscampus – öffentliche-private Partnerschaften für Innovationen

Gegenstand der Förderung sind Aktivitäten der Forschung und Entwicklung zur substanziellen Weiterentwicklung der bisher geförderten Forschungscampi. Die Förderung erfolgt dabei über insgesamt bis zu 15 Jahren in insgesamt drei Förderphasen von bis zu fünf Jahren. Jede Förderphase wird mit einer Begutachtung abgeschlossen. Die FuE-Arbeiten sind grundsätzlich im Bereich Grundlagenforschung oder industriellen Forschung angesiedelt.
Antragsberechtigt sind u.a. Unternehmen, Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen.
Weitere Informationen finden Sie bitte hier

Schwerpunktprogramm Hochentropie-Legierungen der Deutschen Forschungsgesellschaft (DFG)

Schwerpunktprogramme sollen spürbare Impulse zur Weiterentwicklung der Wissenschaft durch die koordinierte, ortsverteilte Förderung wichtiger neuer Themen geben. Die DFG fördert, dass Werkstoffwissenschaftler den Eigenschaften, Strukturen und Verhaltensweisen der Hochentropie-Legierungen vertiefend auf den Grund gehen. In dem Programm, welches von Uwe Glatzel vom Lehrstuhl für Metallische Werkstoffe der Universität Bayreuth koordiniert wird und auf sechs Jahre angelegt ist, werden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verschiedener Hochschulen und Forschungseinrichtungen kooperieren.
Einreichungsfrist: 31. Oktober eines jeden Jahres. Komplette Bekanntmachung

Richtlinie zur Fördermaßnahme „Gründungen: Innovative Start-ups für Mensch-Technik-Interaktion“

Das Innovationspotenzial von Start-ups im Bereich Spitzenforschung zur Mensch-Technik-Interaktion (MTI) soll durch das Förderprogramm des BMBF gestärkt werden. Förderfähige Themen sind dabei im industriellen Kontext auch Vorhaben im Bereich der Verbesserung der Interaktion zwischen Arbeiter und Maschine sowie das Thema intelligente Mobilität. Die Fördermaßnahme gliedert sich in zwei Module: Zum einen sollen die Chancen für die Gründung von Start-ups durch gezielte Förderung geeigneter Forschungsteams bereits an Hochschulen und Forschungseinrichtungen verbessert werden. Zum anderen sollen bereits gegründete junge Start-ups bei Forschung und Entwicklung (FuE) passgenau gefördert werden. Die Richtlinie ist bis 2025 gültig und hier zu finden: Vollständige Bekanntmachung

Neue Mobilitätskonzepte

Gegenstand der Förderung sind unter anderem die Untersuchung verschiedener Optimierungspfade in Bezug auf CO2-Emissionen und Ressourceneinsatz – etwa durch Leichtbaukomponenten  – sowie die Ökobilanzuntersuchungen (LCA) verschiedener Fahrzeugtypen und Nutzungsszenarien unter Berücksichtigung des Gesamtlebenszyklus einschließlich Herstellungs- und Recyclingphase. Zudem werden Entwurfsverfahren, die eine kostengünstige Produktion (Production by Design) und/oder einen schnellen Produktionsanlauf gestatten, gefördert. Insbesondere kleinere und mittlere Unternehmen (KMU) werden zur Antragstellung ermutigt. Grundsätzlich ist auch die Förderung von Verbundprojekten mit ausländischen Partnern möglich. Die Förderrichtlinie gilt bis zum 31. Dezember 2020. Weitere Infos finden Sie hier:
Vollständige Bekantmachung

Zentrales Innovationsprogramms Mittelstand (ZIM)

Das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) ist ein bundesweites, technologie- und branchenoffenes Förderprogramm für mittelständische Unternehmen und mit diesen zusammenarbeitende wirtschaftsnahe Forschungseinrichtungen. Die Ausrichtung des Programms wurde jetzt in einer neuen Richtlinie optimiert, die bis Ende 2019 läuft. Die grundsätzliche Ausrichtung des Programms bleibt bestehen, die neue Richtlinie optimiert jedoch u.a. in folgenden Punkten:
- Die förderfähigen Kosten wurden erhöht. Unternehmen können nun maximal 380.000 Euro und Forschungseinrichtungen 190.000 Euro Projektkosten geltend machen
- Erweiterung der Antragsberechtigung auf Unternehmen bis 499 Beschäftigte und 50 Millionen Euro Jahresumsatz oder einer Jahresbilanzsumme von höchstens 43 Millionen Euro
- Forschungseinrichtungen werden generell zu 100% gefördert
- Stärkung der Internationalisierung: Aktuelle Ausschreibungen bestehen für beispielsweise Finnland, Katalonien und Israel: Übersicht bilaterale Ausschreibungen

Ende 2017 gab es eine zweite Änderung und Neufassung der Richtlinie: Um ZIM-Kooperationsnetzwerke bei der Vernetzung mit internationalen Akteuren zu unterstützen, soll das „Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM)“ nun um das Modellvorhaben „ZIM-Kooperationsnetzwerke International“ erweitert werden. Damit soll das Modellvorhaben einen Beitrag zur internationalen Vernetzung von KMU und der Wissenschaft leisten. Anträge können bis Ende 2019 gestellt werden. Vollständige Bekanntmachung

International

„Kapitalisierung transnationaler Kooperationfür KMU“

Mit dem neuen Förderprogramm „Kapi.Tra.BW“ werden Maßnahmen zur Umsetzung von Ergebnissen der transnationalen Zusammenarbeit in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) in Baden-Württemberg unterstützt. Ziel der Maßnahmen ist es, die Weiterverbreitung und bessere Nutzbarmachung von (intendierten und nicht-intendierten) Projektergebnissen (auch projektübergreifend gebündelt) in und für KMU nachhaltig zu unterstützen. Antragsbgerechtigt sind baden-württembergische Akteure aus laufenden oder abgeschlossenen Interreg-B-Projekten, oder mit Bezügen zu EU-Makrostrategien sowie weitere interessierte Intermediäre/KMU. Vorhaben sollten bis Ende 2019 und müssen bis spätestens 31.07.2020 abgeschlossen sein.
Pro Vorhaben ist eine Zuwendung zwischen 10.000 € und 25.000 € möglich, wobei eine Förderquote von bis zu 80% besteht.
Alle Informationen zum Förderprogramm finden Sie unter folgendem Link

 

Fünfte Ausschreibung für gemeinsame Foschungs- und Entwicklungsprojekte kleiner und mittlerer Unternehmen zwischen Deutschland und Kanada

Eine gemeinsame Ausschreibung von Deutschland (BMWi) und Kanada (Kanadischer nationaler Forschungsrat, NRC) für bilaterale F&E-Projekte hat die Entwicklung innovativer Produkte, Verfahren sowie technischer Dienstleistungen aus allen Technologie- und Anwendungsbereichen zum Ziel. Im Rahmen von Verbundprojekten mit mind. je einem deutschen und einem kanadischen KMU (weitere Unternehmen und in Deutschland auch Forschungseinrichtungen sind willkommen) sollen marktreife Lösungen für Produkte, Dienstleistungen und Verfahren entwickelt werden. Hierzu ist von Seiten der kanadischen Partner bis 26. April 2019 eine verpflichtende Interessensbekundung und das gemeinsame Antragsformular bis 28. Juni 2019 einzureichen (parallel reicht jeder deutsche Partner seinen nationalen ZIM-Antrag ein). Die Partner werden dabei jeweils über ihre nationalen Förderprogramme - in diesem Falle ZIM bzw. NRC-IRAP - gefördert. Weitere Informationen finden Sie in der zugehörigen Ausschreibung hier

 

"Interreg NWE"-Call: Ressourcen- und Materialeffizienz als Priorität

Im 9. und vorerst letzten Interreg-Call in der Region Nordwest-Europa werden die beiden Prioritäten 1 "Innovation" sowie 3 "Ressourcen und Materialeffizienz" gefördert. Erstere umfasst interregionale Kooperationen mit dem Ziel, die Innovationsleistung (insbesondere im Gebiet sozialer Innovationen) zu fördern; im zweiten Themenfeld wird unter anderem die (Wieder-)Verwertung von Materialien sowie natürlichen Ressourcen adressiert. Dazu gehört die Verbesserung der Ressourceneffizienz durch Implementierung neuer Technologien, Dienstleistungen, Produkte etc. – auf diese Weise soll dem europäischen Gedanken und Ziel gedient werden, grüner und CO2-ärmer zu werden. Acht Länder gehören dem Gebiet NWE an: Deutschland, Luxemburg, Frankreich, Irland, Niederlande, Belgien, Schweiz, Großbritannien (angesichts des BREXITs liegt eine Garantiezusage für die Förderung britischer Partner seitens des Vereinigten Königreichs vor). Projektkonsortien umfassen einen Leadpartner und bestehen aus mindestens 3 Partnern aus 2 verschiedenen NWE-Ländern. Abhängig von den Projektzielen ist eine maximal Förderquote von 60% angedacht, diese richtet sich sowohl an Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft, Kommunen und Netzwerken (z. B. sogenannte Business Support Organizations). Im Durchschnitt sind jedoch 10 Partner aus 5 Ländern mit einem Projektbudget von 5,4 Mio. Euro beteiligt. Die Dauer der Projekte beträgt maximal 36 Monate und sollen bis spätestens 31.12.2023 abgeschlossen sein. Das Antragsverfahren ist zweistufig, dabei ist die Frist für Step 1 der 14. Juni 2019. Weitere Infos finden Sie hier

BMBF-Förderung von Partnerschaften im Bereich der nachhaltigen Entwicklung

Im Rahmen des Programms Forschung für Nachhaltige Entwicklung - FONA3 werden Forschungsvorhaben zu den Themen Rohstoffeffizienz und Kreislaufwirtschaft gefördert. Innerhalb von internationalen Kooperationsprojekten gilt es, natürliche Ressourcen intelligent und schonend zu nutzen (Stichwort Leichtbau!). Fokussiert werden dabei anwendungsbezogene Verbundvorhaben, in denen z. B. Prototypen entwickelt werden. Im Leichtbau-Kontext relevant ist insbesondere der Schwerpunkt "Rohstoffeffizienz und Kreislaufwirtschaft", bei dem auf Rohstoff- und Materialebene eine höhere Ressourceneffizienz angestrebt wird. Hierzu sind Kooperationen mit Schwellen- und Entwicklungsländern schwerpunktmäßig aus Südamerika (Brasilien, Chile, Peru), Kasachstan, Vietnam und Indonesien angedacht. Sowohl Unternehmen (KMU bevorzugt) als auch Forschungseinrichtungen sind antragsberechtigt. Als Frist gilt hierzu der 31. Mai 2019. Die vollständige Ausschreibung finden Sie unter folgendem Link

Blockchain-Technologien

Mit der zunehmenden Digitalisierung von Prozess- und Entwicklungsketten spielen auch neue Technologien wie die Blockchain eine zunehmend wichtiger werdende Rolle. Durch das BMBF werden nun 2+2-Projekte mit der Republik Singapur zum Schwerpunktthema "Blockchain-Technologien", an denen je zwei wissenschaftliche und wirtschaftliche Institutionen aus beiden Ländern involviert sind. Die Projekte sollen sich mit Themen der Industrie 4.0/fortschrittlichen Produktionstechnologien, Supply Chain und Logistik befassen und dabei die Leistungsfähigkeit der Blockchain erhöhen und bspw. anwendungsbezogenen Themen wie Smart Contracts nachgehen. Die einzelnen Projekte werden mit bis zu 300.000 Euro für die deutsche Seite gefördert weisen eine Laufzeit von 36 Monaten auf. Skizzen können bis 27. März 2019 eingereicht werden beim DLR-Projektträger. Näheres erfahren Sie hier

Internationale ZIM-Kooperationen

Derzeit werden gemeinsame internationale ZIM-Projekte mit Partnern unter anderem aus Kanada, Argentinien und Finnland ausgeschrieben. Gegenstand der F&E-Projekte ist die Durchführung technologischer Innovationsvorhaben mit hohen Marktchancen, für die ZIM-Kooperationsnetzwerke mit internationalen Partnern vernetzt werden sollen. Weitere Informationen finden Sie auf dieser Seite unter der Überschrift "Internationale ZIM-Kooperationsnetzwerke"; einen Überblick über die aktuellen Ausschreibungen finden Sie unter diesem Link

IraSME

Aktuell gibt es einen neuen Call für das internationale Programm "Ira SME", bei dem noch bis 27. März 2019 Skizzen eingereicht werden können. Gefördert wird die Entwicklung neuer Produkte, Prozesse, technologische Dienstleistungen mit signifikanten technologischen Risiken für die Projektpartner. Dabei erfolgt die technische Unterstützung vom ersten Konzept bis zum marktgängigen Prototypen.
Für eine Förderung sind als Mindesteanforderung zwei Unternehmen aus zwei teilnehmenden Ländern beteiligt, dazu gehören unter anderem Österreich, Belgien (Flandern / Wallonien), Kanada (Alberta), Deutschland, Russland. Konsortien sollen sich nach dem Motto "So klein wie möglich, so groß wie nötig" bilden.
Die Förderbedingungen variieren zwischen den teilnehmenden Regionen/Ländern; Koordinator auf deutscher Seite ist die AiF Projekt GmbH (Berlin).

Weitere Informationen finden Sie hier

und hier

Ressourceneffiziente Kreislaufwirtschaft – Optimierte Produkt- und Stoffkreisläufe

Aktuell fördert das BMBF im Rahmen von des ERA-NET "ERA MIN 2" anwendungsorientierte vorwettbewerbliche Verbundprojekte von Unternehmen (vorzugsweise KMU), Kommunen und Forschungseinrichtungen im Bereich der ressourceneffizienten Kreislaufwirtschaft. An den transnationalen Projekten, die zwischen 12 und max. 36 Monaten dauern, sollen mindestens drei Verbundpartner aus mindestens zwei der an der Ausschreibung teilnehmenden europäischen Länder beteiligt sein. Zudem gibt es diverse weitere außereuropäische Partner wie die Provinz Quebec in Kanada (vollständige Liste der Teilnehmerländer Siehe Link).   Inhaltlich geht es um die Schließung von Kreisläufen für Produkte, Komponenten und Rohstoffen, die nur dann erstrebenswert sei, wenn in der Lebenszyklusperspektive effektiv Ressourcen eingespart würden. Dazu gilt es, im Projekt einen der folgenden Schwerpunkte abzudecken: Ressourceneffiziente Produktions- und Wiederaufarbeitungsprozesse oder die Kreislaufschließung durch Wiederverwendung und Recycling von Produkten und Komponenten. Die Förderung deutscher Partner beschränkt sich auf die Verarbeitung von Rohstoffen, im Zusammenhang mit der Herstellung und Wiederaufarbeitung von Produkten sowie die Wiederverwendung und das Recycling nach dem Ende der Nutzugsdauer. Unternehmen werden bis max. 50% anteilfinanziert, Foschungseinrichtungen bis zu 100%. Englischsprachige Skizzen können in der ersten Verfahrensstufe bis 31. Januar 2019 eingereicht werden. Weitere Informationen sowie die Liste der teilnehmenden Länder entnehmen Sie bitte folgendem Link

Förderung deutsch-kanadischer F&E-Projekte von KMU

Gemeinsame F&E-Projekte mindestens eines KMU aus Deutschland und eines KMU aus Kanada sind Gegenstand dieser von BMWi und dem kanadischen NRC-CNRC organisierten Fördermaßnahme. Auch Forschungseinrichtungen können als Partner im Projekt beteiligt sein. Unter dem Schirm des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand (ZIM) wird die Entwicklung martkreifer innovativer Produkte, Verfahren oder technischer Dienstleistungen forciert - damit ist das Programm prädestiniert für transnationale Kooperationen baden-württembergischer und kanadischer "Leichtbauer". Ein gemeinsames internationales Antragsformular kann bis 28. Februar 2019 eingereicht werden; vorher ist eine verpflichtende Interessensbekundung der kanadischen Projektteilnehmer bis 30. November einzureichen. Gerne vermitteln wir an unsere Ansprechpartnerin bei der AiF Projekt GmbH in Berlin, dem zuständigen Projektträger. Weitere Informationen erhalten Sie unter folgendem Link

Horizon 2020: "Advanced materials for additive manufacturing"

Die Entwicklung neuer Materialien und des dafür benötigten technischen Equipments sowie der Einsatz neuer Technologien wie der Nanotechnologie gehören zu den größten Herausforderungen für die Zukunft der additiven Fertigung. Im Rahmen dieses europäischen "Horizon 2020"-Calls gilt es, durch die Kombination verschiedener Materialien den Stand der Technik für multifunktionale Materialien weiterzubringen. Die Aktivitäten sollen mehrere parallele Anforderungen erfüllen (die vollständige Liste ist unter untenstehendem Link einsehbar): Quantifizierung verbesserter Funktionen und Eigenschaften, Aufzeigen eines besseren Verständnisses von Materialien, bei denen Nanotechnologie zum Einsatz kommt; Zusammeenarbeit mit Material-Herstellern und Endusern zum Voranbringen der Industrie. Aktivitäten sollten bei TRL 4 starten und bis zum Projektende TRL 6 erreichen. Die Projekte sollen dabei die Effizienz, Qualität und Zuverlässigkeit des Produkts um mindestens 40% steigern; ein effizienterer Einsatz von Rohmaterialien mit reduzierten Umweltbelastungen und um 35% gesenkte Kosten ist zu erfüllen,  ebenso sollen sich neue Geschätsgelegenheiten für KMUs in Europa ergeben. Hierfür sieht die EU Mittel zwischen 6 und 8 Millionen Euro als gerechtfertigt an. Der spezifische Call ist für den 16. Oktober geplant, Deadline wird voraussichtlich der 22. Januar 2019 sein (zweite Stufe: 03. September 2019). Informationen in englischer Sprache gibt es hier

Internationale ZIM-Kooperationsnetzwerke

Fokus dieses bundesweit geltenden, technologieoffenen Förderprogramms ist die Durchführung technologischer Innovationsvorhaben mit hohen Marktchancen, für die ZIM-Kooperationsnetzwerke mit internationalen Partnern vernetzt werden sollen. An den Konsortien können ausländische Partner (z. B. auch aus Kanada) teilnehmen, diese müssen die Förderung jedoch im eigenen Land beantragen.
Konsortien bestehen aus mind. vier deutschen Unternehmen & mind. zwei ausländischen mittelständischen Unternehmen, wobei die Anzahl der ausländischen Unternehmen nicht höher als 50 % sein soll.
Darüber hinaus muss eine ausländische Einrichtung als Management für die ausländischen Partner beteiligt sein.
Die maximalen Förderquoten betragen 95 % in der ersten Förderphase (1,5 Jahre) und 80 %, 60 % bzw. 40 % in den darauffolgenden Förderjahren. Die maximal mögliche Zuwendung beträgt 450.000 Euro, wobei diese für die 1. Phase auf maximal 190.000 Euro begrenzt ist.
Anträge können laufend gestellt werden, derzeit läuft ein zweijähriger Modellversuch von Dezember 2017 – Dezember 2019.

Weitere Informationen erhalten Sie unter folgendem Link

 

Materialien für die additive Fertigung

Derzeit fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) transnationale Verbundprojekte mit dem Themenschwerpunkt "Materialien für die additive Fertigung". Angesprochen werden hier Kooperationen zwischen Unternehmen (insbesondere KMU) sowie Forschungseinrichtungen (sowohl universitär als auch außeruniversitär), wobei mindestens drei Verbundpartner vertreten sein müssen. Diese müssen aus mindestens zwei der 24 Partnerländer des ERA-NET stammen. Diese entnehmen Sie bitte folgendem Link zur Teilnehmerliste Schwerpunkt sind industriegeführte vorwettbewerbliche transnationale Verbundprojekte, die Produkt-, Verfahrens- und Materialentwicklung adressieren und einen Technology Readiness Level von 3 bis 7 haben Weitere Infos zum TRL finden Sie hier, Seite 34/35 Darunter sind zum Beispiel innovative metallische, keramische und Polymermaterialien für den Einsatz in der additiven Fertigung zu verstehen. Ziel ist es, Wissenslücken in Bezug auf grundlegende Fragestellungen, Entwicklung, Herstellung, Handhabung und Analytik etc. zu klären.
Die Projekte sollen über einen Zeitraum von 24 und 36 Monaten angelegt sein. Als Richtwert aus früheren Projekten sind 250.000 € pro Projektpartner anzunehmen (beim letzten Call wurden laut Projektträger Jülich 4 Projekte mit insgesamt 4 Mio. €) gefördert.
Das Antragsverfahren ist zweistufig: Die Frist für die Einreichung von Skizzen ist bereits am 12. Juni 2018 abgelaufen; in der zweiten (internationalen) Stufe kann für die positiv bewerteten Anträge in Abstimmung mit den Partnern ein "Full Proposal" bis 8. November 2018 eingereicht werden. In einer dritten und letzten Stufe ist ein förmlicher Förderantrag einzureichen." Die vollständige Ausschreibung finden Sie unter folgendem Link

Intelligente Textilien

In einer weiteren materialbezogenen Ausschreibung fördert das Bundesministerium für Bildung Forschung (BMBF) im Rahmen von "Horizont 2020" sogenannte "Materialien für intelligente Textilien" (smart textiles). Darunter werden solche Textilien verstanden, die mit einer bestimmten Zusatzfunktionen augestattet sind und z. B. aus den  Bereichen "Faser/Filamente" und/oder "Textile Halbzeuge" stammen. Eine internationale Zusammenarbeit von Unternehmen und öffentlicher Forschung auf europäischer Ebene ist erforderlich, besonders Beiträge von kleinen und mittelständischen Unternehmen kommt eine hohe Bedeutung zu. Die Forschungsergebnisse dürfen nur in der BRD, dem EWR und in der Schweiz genutzt werden. Gegenstand der Förderung sind FuE-Aufwendungen im Rahmen industriegeführter vorwettbewerblicher transnationaler Verbundprojekte, die einen der folgenden Schwerpunkte adressieren: Multiskalenmodellierung für die Werkstofftechnik und -verarbeitung, innovative Oberflächen, Beschichtungen und Grenzschichten, Hochleistungs-Verbundwerkstoffe, funktionelle Materialien. Besonders hervorzuheben sind Aspekte aus den Bereichen Modellierung und Simulation.
Das Antragsverfahren ist zweistufig: Die Frist für die Einreichung von Skizzen ist bereits am 12. Juni 2018 abgelaufen; für die zweite internationale Stufe ist die Einreichungsfrist der 8. November 2018. Für weitere Informationen zur Ausschreibung folgen Sie bitte diesem Link

KMU Instrument

Ausschließlich kleine und mittlere Unternehmen mit Wachstums- und Innovationspotenzial sowie europäisch bzw. international ausgerichteter Geschäftstätigkeit sind für das Förderprogramm "KMU Instrument" antragsberechtigt. Dieses EU-Programm ist themenoffen, es besteht die Möglichkeit zu Verbund- und Einzelföderung. Eine Unterstützung durch Foschungsinstitute und Hochschulen ist nur in Ausnahmefällen möglich. Fördergelder können für die ersten zwei Phasen des Innovationszykluses beantragt werden: Machbarkeit - Von der Idee zum Konzept sowie Umsetzung - Vom Konzept zur Marktreife. Hierfür sind 50.000 € für Phase 1 und 0,5-2 Mio. € für Phase 2 vorgesehen. Für genauere Informationen sowie Unterstützung bei der Antragserstellung haben wir einen Ansprechpartner, an den wir gerne vermitteln. Die  nächsten "Cut off Dates" für Anträge sind der 10. Oktober 2018 sowie der 9. Januar 2019. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte folgender Informationsseite

Eurostars

Europäische Kooperationen mit Beteiligung von KMU aus mindestens zwei der an EUREKA beteiligten Länder (u. a. 28 EU-Mitgliedstaaten) sind Adressat des Programms "Eurostars". Die Förderung enthält keine thematischen Vorgaben und geht stattdessen den Weg des "Bottom-up-Prinzips", wonach die Projektthemen von den KMU und ihren Forschungspartnern entwickelt werden. Gegentand sind anwendungsorientierte, grenzüberschreitende Forschungs- und Entwicklungsprojekte für zivile Zwecke. Dazu stehen für deutsche Projektteilnehmer maximal 500.000€ zur Verfügung, die Dauer der Projekte soll 36 Monate nicht überschreiten. Die nächsten Stichtage sind: 13.09.2018, 28.02.2019 und 12.09.2019. Weitere Informationen zum Programm finden Sie auf der EUREKA-Website

Förderung von Forschungsprojekten mit Kanada unter der Beteiligung von Wissenschaft und Wirtschaft (2 + 2-Projekte)

Es wird die Zusammenarbeit von deutschen und kanadischen Vertretern aus Wissenschaft und Wirtschaft in Form von „2 + 2-Projekten“ im Bereich „Advanced Manufacturing – Industrie 4.0“ gefördert. Unter „2 + 2-Projekten“ werden Forschungs- und Entwicklungsprojekte mit Beteiligung mindestens einer deutschen und einer kanadischen Forschungseinrichtung und mindestens einem deutschen KMU und einem kanadischen Industriepartner verstanden. Die Vorhaben sollen eine hohe Praxisrelevanz aufweisen und Erkenntnisse und verwertbare Forschungsergebnisse erwarten lassen, die zu neuen Technologien, Produkten und/oder Dienstleistungen führen. Inhaltliche Zielsetzung der Förderrichtlinie ist die Entwicklung und Einführung innovativer Lösungen zu Industrie 4.0. Voraussetzung für die Teilnahme ist, dass die deutschen Antragsteller vorab gemeinsam mit allen Beteiligten des deutsch-kanadischen Konsortiums einen „Letter of Intent“ erstellen. Einreichungsrist war der 16. April 2018 - weitere Förderbekanntmachungen im Rahmen von "2+2-Projekten" sind vorgesehen, aber derzeit noch nicht konkret abgestimmt. Wir halten Sie an dieser Stelle auf dem Laufenden.

Vollständige Bekanntmachung

CLIENT II – Internationale Partnerschaften für nachhaltige Innovationen

Im Zentrum der Fördermaßnahme des BMBF steht die Durchführung anwendungsorientierter Verbundforschungsvorhaben zur Entwicklung und Umsetzung von Technologien, Produkten, Dienstleistungen und Systemlösungen, die speziell an die Partnerländer angepasst sind und zur Bewältigung entsprechender Herausforderungen vor Ort beitragen. Schwellen- und Entwicklungsländer stehen im Fokus.
Einreichungsmöglichkeit: 31.05.2019
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der vollständigen Bekanntmachung: Komplette Bekanntmachung

EU-Antrag-EU I Maßnahmen zur Unterstützung der Fachhochschulen bei der grenzüberschreitenden Vernetzung und Antragstellung für das Europäische Rahmenprogramm für Forschung und Innovation "Horizont 2020"

EU-Antrag-EU I Maßnahmen zur Unterstützung der Fachhochschulen bei der grenzüberschreitenden Vernetzung und Antragstellung für das Europäische Rahmenprogramm für Forschung und Innovation "Horizont 2020" Gefördert werden Maßnahmen zur Erstellung von Forschungsanträgen, die bei der Europäischen Kommission eingereicht werden. Einreichungsfrist ist der 30. Juni 2020. Die Forschungsanträge sind dabei auf Calls und ergänzende Programme von "Horizont 2020", für die FH antragsberechtigt sind, einzureichen. Gefördert im Sinne dieser Bekanntmachung werden nur solche Aktivitäten zur europäischen Vernetzung und der Erstellung von Anträgen, für die bereits feststeht:
- dass es einen passenden Call in "Horizont 2020" oder ein einschlägiges ergänzendes Programm mit Einreichungsfrist in den Jahren 2017 bis 2020 gibt und somit bekannt ist, zu welchen aktuell bekannt gegebenen Ausschreibungen eine Antragseinreichung beabsichtigt ist und dass diese Ausschreibung zum Forschungsprofil bzw. zu einem Forschungsschwerpunkt der FH passt,
- wie das konkrete Antragsthema lautet und welche Forschungsfrage auf europäischer Ebene bearbeitet werden soll. Komplette Bekanntmachung

Horizon 2020

Sie haben eine eigene Projektidee? Diese können Sie zu den Ausschreibungen im Rahmen von Horizon 2020 einbringen und ein eigenes Konsortium bilden. Bei Interessen wenden Sie sich an uns.

Länderspezifische Programme

Wenn Sie einen konkreten Partner in einem Land haben, können Sie sich gerne an uns wenden.

KMU

„Enabling Start-up – Unternehmensgründungen in den Quantentechnologien und der Photonik“

Maximale Experimentierräume und minimaler Zeitaufwand durch enorme Rechenkapazitäten - damit bieten Quantencomputer für Leichtbau-Optimierungen erhebliches Potenzial.
Aktuell fördert das BMBF vorwettbewerbliche Forschungs- und Entwicklungsprojekte aus dem Bereich der Quantentechnologie und der Photonik, die in Einzelprojekten von bzw. Verbundprojekten mit Startups durchgeführt werden. Bei Verbundprojekten mit bis zu drei Partnern sollen sich neben einem Startup zudem eine Hochschule oder eine andere Forschungseinrichtung beteiligen.
Die Projekte unterteilen sich in ein Hauptmodul sowie ein Pilotmodul:

Für das Hauptmodul ist ein „Proof-of-concept“ zu erbringen, welcher beispielsweise im Rahmen eines vorgeschalteten optionalen Pilotmoduls erfolgen kann: Innerhalb von 18 Monaten sollen wissenschaftlich-technische Fragestellungen in den Quantentechnologien und in der Photonik vor einer Ausgründung im Labormaßstab bearbeitet werden, um wissenschaftliche Machbarkeitsnachweise zu erbringen.
Für das Pilotmodul sind ausschließlich Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen antragsberechtigt; für das Hauptmodul Startups (im Verbund mit KMU und Hochschulen / außeruniversitären Forschungseinrichtungen). Das marktorientierte Hauptmodul selbst verfolgt das Ziel, innovative Ideen in Richtung einer Anwendung zu überführen. Gefördert werden vorwettbewerbliche Vorhaben im Bereich Quantentechnologien und Photonik, unter anderem zu folgenden Themen:
•    Schlüsselkomponenten für die Quantentechnologien
•    innovative Sensorkonzepte - beruhend auf Optik oder auf Quantenphänomenen
•    Algorithmen für das Quantencomputing und die Quantensimulation
•    neue Ansätze zur optischen Bildverarbeitung
•    Organische Elektronik
•    neuartige Strahlquellen
•    Photonik in Medizintechnik und Lebenswissenschaften

Die Liste ist erweiterbar – unabhängig davon ist es zwingend erforderlich, dass der überwiegende Teil der später angestrebten Verwertung durch das beteiligte Start-up erfolgt.
In einem zweistufigen Verfahren können Skizzen bis zum 31. Dezember 2021 durchgehend eingereicht werden.
Die Förderquoten betragen für Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft 50%, Forschungseinrichtungen können individuell bis zu 100% gefördert werden. Die Förderung wird in ein Pilotmodul und ein Hauptmodul unterteilt. Ersteres beträgt maximal 18 Monate und umfasst eine maximale Zuwendung von 100.000 €; das Hauptmodul dauert 3 Jahre. Mindestens 40% der Förderung sollen dem Startup zugeordnet sein.

Weitere Infos finden Sie unter folgendem Link

Coaching für kleine und mittlere Unternehmen

Im Rahmen des Programms "Chancen fördern" des ESF fördert das baden-württembergische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau im Sinne einer "Hilfe zur Selbsthilfe" kleine und mittlere Unternehmen. Gegenstand der Förderung sind  Coachings durch externe Experten auf Basis einer individuellen, in der Regel längerfristigen "Begleitung". Im Fokus stehen unter anderem Coachings zu Innovationsvorhaben und Umstrukturierungen (z. B. Ausbau wettbewerbsfähiger Marktpositionierung oder der Aufbau eines betrieblichen Innovationsmanagements);  Unternehmensübergaben (Planung des Übergabeprozesses, Erörterung von Alternativen), sowie Klimafreundliche Geschäftstätigkeit bzw. -aktivitäten. Bei Letzterem werden explizit Coachings zu Leichtbau und / oder Ressourcen- und Materialeffizienz genannt; auch Beratungen zur  Reduzierung des Energieverbrauchs fallen darunter. Fachkräftesicherung, Wachstumsorientierung frauengeführter Unternehmen und Ausbildung sind weitere anvisierte Themenfelder. Antragsberechtigt sind kleine und mittlere Unternehmen mit einem Umsatz von max. 50 Mio. Euro (oder Vorjahresbilanzsumme 43 Mio Euro) und maximal 250 Mitarbeiter haben (Sonderregelungen Siehe Ausschreibung). Eine "Liste der Beratungsunternehmen" ist unter esf-bw.de einsehbar.
Der maximale Zuschuss für Coachings beträgt 6.000  Euro für bis zu 15 Personentage, wobei die förderfähigen Ausgaben auf 800 Euro pro Personentag (8 Zeitstunden) festgesetzt sind. Hierzu beträgt der Zuschuss pauschal 400 Euro pro Personentag. Das Programm gilt längstens bis 31.12.2020. Für weitere Informationen zur Förderung klicken Sie bitte hier

Start-up BW Pre-Seed

Neben Knowhow und einer pfiffigen Geschäftsidee benötigen Gründer Kapital zur Umsetzung ihrer Projekte. Hierzu stellt das  Land Baden-Württemberg mit seinem Pre-Seed Programm  Mittel in Höhe von insgesamt 14 Millionen Euro zur Verfügung. Neben  finanziellem Support werden Pre-Seed Start-ups bei der Arbeit an ihren Geschäftsmodellen und beim Aufbau ihrer Unternehmen durch sogenannte "Pre-Seed Partner" unterstützt - nicht nur inhaltlicher Art, sondern auch bei der Suche nach Co-Investoren. Weitere Infos finden Sie unter folgendem Link

Weiterentwicklung des Softwaresystems BaSys 4.0 in der Anwendung

Im Rahmen der Hightech-Strategie der Bundesregierung wird aktuell vom BMBF eine Fördermaßnahme zu „Forschungsvorhaben für die Weiterentwicklung des Softwaresystems BaSys 4.0“ ausgeschrieben. Damit wird eine möglichst weitreichende Digitalisierung und Vernetzung von Prozessen unterstützt – denn laut Ausschreibungstext fehle „oft die durchgängige Vernetzung von digitalisierten Geschäfts- und Produktionsprozessen." Ziel der Ausschreibung ist es deshalb, Entwicklungen mit intelligenter Daten-Nutzung auf Grundlage des technologieoffenen und auf der RAMI 4.0 aufbauenden Basissystems 4.0 (BaSys 4.0) entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu fördern. Im Zentrum stehen anwendungsgetriebene industrielle Forschungs- und vorwettbewerbliche Forschungs- und Entwicklungsvorhaben. Förderfähige Maßnahmen umfassen z. B.: die Digitalisierung und Verknüpfung von Geschäfts- und Produktionsprozessen; ganzheitliche Datennutzung, Anwendungs-, Daten- und Systemintegration; Integration von produktionsrelevanter Sensorik oder Steuerungen von Maschinen, Anlagen oder Robotik. Damit passt das Programm zum Credo der Leichtbau BW: "Ohne Digitalisierung kein Leichtbau!"
Beteiligten können sich Verbünde aus Unternehmen (max. 1.000 Mitarbeiter & 100 Mio. Jahresumsatz) , Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Die Fördersumme über einen Zeitraum von zwei Jahren beträgt maximal 750.000 €. Zweistufiges Verfahren, zunächst zwei Calls: 15. November 2018 und 15. Mai 2019.
Für weitere Informationen klicken Sie bitte hier

HyMat (Richtlinie): Vom Material zur Innovation

Um die Marktfähigkeit von materialbasierten Technologien mit gewissem technologischen Reifegrad zu steigern, sollen Produkt- und Verfahrensinnovationen aus der Materialforschung gefördert werden.  Deutschland soll damit zum weltweiten Vorreiter für Hybridmaterialien gemacht werden.
Gegenstand der Förderung sind F&E-Aufwendungen im Rahmen industriegeführter vorwettbewerblicher Verbundprojekte im Bereich hybrider Materialien, bspw. aus den Bereichen Fahrzeugbau, Luftfahrt, Maschinen- und Anlagenbau sowie Elektronik.
Mit der Förderung sollen Innovationsprozesse angestoßen und Verbundprojekte (insbesondere von KMU) mit einer Laufzeit von max. 2,5 Jahren gefördert werden; auch internationale Kooperationen sind möglich.
Eine Anteilsfinanzierung von bis zu 50% ist möglich, Hochschulen (mit zusätzlicher Projektpauschale von 20%) und Forschungseinrichtungen bis zu 100%, Verbundförderquote maximal 50%. Die Beteiligung von Startups wird besonders begrüßt. Details zur Förderrichtlinie erfahren Sie hier

Hightech-Strategie "Innovationen für Deutschland":

Industrie 4.0 Testumgebungen - Mobilisierung von KMU für die Industrie 4.0

Auch wenn diese Fördermaßnahme grundsätzlich themenoffen gehalten ist, wird ein Bezug zu Industrie 4.0, Internet der Dinge oder Cyber-Physischen Systemen erwartet. Gefördert werden einerseits die Entwicklung oder Erprobung von neuen Produkten und Prozessen sowie deren Weiterentwicklung, andererseits aber auch die Entwicklung innovativer Systemansätze sowie digitaler Dienstleistungen. Da ein wesentlicher Teil des Materialeinsatzes - dank digitaler Unterstützung - in den frühen Stufen der Entwicklungskette festgelegt wird, ergibt sich grundsätzlich ein Anwendungsfeld für den Leichtbau. Weitere Informationen zu "Digital Engineering" finden Sie ebenfalls auf unserer Homepage

KMU sowie Mittelständler bis zu einer Größe von 1000 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von 100 Millionen Euro werden als Zielgruppe angesprochen, da sie einen wertvollen Beitrag hin zu einer digitalisierten Wertschöpfung leisten. Voraussetzung für die Förderung ist die Zusammenarbeit mit einer Industrie 4.0 Testumgebung, die bundesweit vorhanden  sind und eine anwendungsnahe, experimentelle Demonstrationsanlagen zur Verfügung stellen (zu marktüblichen Konditionen). Hinzu kommt, dass die gesamte Fördermaßnahme unterstützend begleitet wird: Dies beinhaltet Erstinformationen, eine Unterstützung bei der Auswahl einer geeigneten Industrie 4.0 Testumgebung oder die Skizzenerstellung. Dafür stehen für einen Zeitraum von 3-12 Monaten maximal 100.000 Euro (Orientierungswert) bereit. Projektskizzen können jederzeit eingereicht werden, Bewertungsstichtage sind der 15. November 2018, 15. März 2019, 15. Juli 2019 und der 15. November 2019.

Die vollständige Ausschreibung finden Sie hier

 

Digitalisierungsprämie

Mit der Digitalisierungsprämie der L-Bank können Vorhaben zur Digitalisierung und Verbesserung der IKT-Sicherheit gefördert werden. Bei dieser Prämie handelt es sich um ein Förderdarlehen mit Zinsverbilligung und Tilgungszuschuss (bis 10.000 €). Mögliche förderfähige Vorhaben sind beispielsweise in den Bereichen Produktion und Verfahren angesiedelt - der 3D-Druck wird dabei explizit als Beispiel genannt. Darlehensbeträge können zwischen 10.000 und 100.000 € liegen, bei einer Laufzeit von bis zu 10 Jahren und Sollzinsen von 5-10%. Anträge für die Digitalisierungsprämie können seit dem Juli 2018 bei Ihrer Hausbank gestellt werden. Im Jahr 2019 wir die Prämie in Form eines Tilgungszuschusses fortgesetzt. Weitere Infos entnehmen Sie bitte folgendem Link

Außerdem gibt es ein kurzes Erklärvideo der L-Bank zur Digitalisierungsprämie:

 

KMU innovativ Einstiegsmodul

Einzelvorhaben, um z.B. neue Produkt-, Verfahrens- und Dienstleistungsideen auszuarbeiten und zu bewerten, die Durchführbarkeit und Umsetzbarkeit von neuen Produkt-, Verfahrens- und Dienstleistungsideen zu untersuchen, den Stand von Wissenschaft, Forschung und Technik sowie die Schutzrechtssituation im angestrebten Themenfeld zu analysieren, Kooperationspartner zu ermitteln und zu gewinnen, notwendige FuE-Arbeiten für die angestrebten innovativen Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen (Lösungsideen) und der erforderlichen wissenschaftlich-technischen Expertise zu identifizieren werden gefördert. Nächster Einreichungstermin ist der 15. Januar 2019. Weitere Informationen erhalten Sie hier

unternehmensWert:Mensch

Das bundesweite Programm unterstützt kleine und mittlere Unternehmen dabei, eine zukunftsfähige und mitarbeiterorientierte Personalpolitik zu entwickeln. Hierzu werden Beratungen in vier Handlungsfeldern gefördert: Personalführung, Chancengleichheit & Diversity, Gesundheit sowie Wissen & Kompetenz. In diesen Bereichen erarbeiten professionelle Berater/innen gemeinsam mit der Unternehmensführung und Beschäftigten maßgeschneiderte Konzepte und Maßnahmen für eine erfolgreiche Personalpolitik. Je nach Unternehmensgröße können bis zu 80 Prozent der Beratungskosten übernommen werden. Weiteres finden Sie bitte hier

Go-digital

"IT-Sicherheit", "Digitale Markterschließung" und "Digitalisierte Geschäftsprozesse" das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie fördert kleine und mittlere Unternehmen mit max. 100 Beschäftigten. Beratungsleistungen, um mit den technologischen und gesellschaftlichen Entwicklungen im Bereich Online-Handel, Digitalisierung des Geschäftsalltags und dem steigenden Sicherheitsbedarf bei der digitalen Vernetzung Schritt zu halten. Autorisierte Beratungsunternehmen übernehmen die Antragstellung für die Förderung sowie Abrechnung und die Verwendungsnachweisprüfung. Gefördert werden Beratungsleistungen in einem ausgewählten Hauptmodul mit gegebenenfalls erforderlichen Nebenmodulen mit einem Fördersatz von 50 Prozent auf einen maximalen Beratertagesatz von 1.100 Euro. Der Förderumfang beträgt maximal 30 Tage in einem Zeitraum von einem halben Jahr. Die Richtlinie hat bis zum 31. Dezember 2021 Gültigkeit. Die Bekanntmachung finden Sie bitte hier

Innovationsgutscheine Baden-Württemberg

Alle Informationen zu den Gründergutscheinen finden Sie bitte hier www.innovationsgutscheine.de

Individuelles Open Innovation Coaching für kleine und mittlere Unternehmen

Das Steinbeis-Europa-Zentrum möchte KMU aus Baden-Württemberg konkrete Hilfestellungen zur Umsetzung anbieten: Das individuelle Open Innovation Coaching unterstützt, die notwendigen Schritte strukturiert und begleitet zu definieren und Open Innovation Prozesse im Unternehmen zu etablieren. Das Coaching hilft vor allem KMU, sich im globalen Innovationskontext zu positionieren und die Felder aufzuzeigen, in denen eine Öffnung des Unternehmens sinnvoll ist. Die Maßnahme wird vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg gefördert. Bitte wenden Sie sich für nähere Informationen an das Leichtbau-BW-Team.

Die L-Bank in Zusammenarbeit mit der KfW bietet an: Innovationsfinanzierung – Zinsverbilligtes Darlehen für kleine und mittelständische Unternehmen in Baden-Württemberg

Förderung von Innovationsaufwendungen zur Einführung neuer Produkte, Dienstleistungen, Verfahren oder Förderdarlehen mit Zinsverbilligung und Tilgungszuschuss. Kleine und mittlere Unternehmen, die ein neues Produkt oder Produktionsverfahren entwickeln oder weiterentwickeln wollen, können mit den Förderdarlehen der Innovationsfinanzierung ihre FuE-Aufwendungen finanzieren. Kredithöhe: 10.000 Euro bis 5 Mio. Euro. Es wird kostenfrei Unterstützung bei der Projektbeschreibung und für die Antragsstellung angeboten. Mehr erfahren Sie auf der Förderseite

KMU-Innovativ

In vielen Bereichen der Spitzenforschung sind kleine und mittlere Unternehmen (KMU) Vorreiter des technologischen Fortschritts. Mit KMU-innovativ will das BMBF die Beantragung und Bewilligung von Fördermitteln für KMU vereinfachen. KMU-innovativ ist in Technologiefeldern gestartet, die für Deutschlands Zukunft besonders wichtig sind:

- Informations- und Kommunikationstechnologien
- Materialforschung
- Photonik
- Produktionstechnologie
- Ressourcen- und Energieeffizienz
- Ressourceneffizienz und Klimaschutz
- Forschung für die zivile Sicherheit
- Elektronik; Autonomes elektrisches Fahren

Einreichungsfristen jeweils 15.04. und 15.10. jährlich

Bitte kontaktieren Sie uns für detaillierte Informationen.

Spitze auf dem Land! Technologieführer für Baden-Württemberg

Dieses Entwicklunsgprogramm des Ministeriums für ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg richtet sich an KMU in ländlich geprägten Gegenden. Die adressierten Unternehmen sollen aufgrund ihrer Innovationsfähigkeit und ihrer ausgeprägten Technologiekompetenz in der Umsetzung und Anwendung innovativer Produktionsprozesse und Produkte das Potenzial zur Technologieführerschaft erkennen lassen. Es werden Unternehmensinvestitionen in Gebäude, Maschinen und Anlagen unterstützt, die zur Entwicklung und wirtschaftlichen Nutzung neuer oder verbesserter Produktionsverfahren, Prozesse, Dienstleistungen und Produkte dienen. Grundlage für die Aufnahme in die Förderlinie ist ein schriftlicher Antrag der Gemeinde. Die Förderung ist auf höchstens 400.000 Euro pro Projekt begrenzt.
Die Projektauswahl findet bis einschließlich September 2020 halbjährlich statt; der nächste Termin ist der 30. September 2018 (danach 31. März 2019). Komplette Bekanntmachung

Förderprogramm Coaching für kleine und mittlere Unternehmen

Das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg fördert mit Unterstützung des Europäischen Sozialfonds (ESF) externe Coaching Maßnahmen für kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Ziel ist es, KMU bei der Bewältigung der wirtschaftsstrukturellen Veränderungen zu unterstützen und ihre Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Antragschluss 31.12.2020 (sofern die Mittel zur Verfügung stehen). Mitfinanziert werden Vorhaben in folgenden Bereichen:

- Innovationsvorhaben und Umstrukturierungen/Veränderungsprozesse
- klimafreundliche Geschäftstätigkeit und klimafreundliche Technologien (u.a. Elektromobilität, erneuerbare Energien/Energieeffizienz, Leichtbau/Ressourcen- und Materialeffizienz)
- Unternehmensübergaben (Planung bis hin zur Begleitung)
- gelingende Ausbildung (Ausbildungsstrukturen/Ausbildungsabläufe, individuelle Ausbildungsverhältnisse)
- Wachstumsorientierung frauengeführter Unternehmen (u.a. Aufbau neuer bzw. Ausbau bestehender Geschäftsfelder, Erschließung neuer Zielgruppen)
- Fachkräftesicherung Langfassung

 

Die Leichtbau BW unterstützt Sie: