Fördermittel

für Ihr Leichtbau-Vorhaben

Hier finden Sie Informationen zu aktuellen Förderprogrammen für Ihr Leichtbau-Projekt.

National

„KI-Leuchttürme für Umwelt, Klima, Natur und Ressourcen“

In einer neuen Ausschreibung fördert das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit „KI-Leuchttürme für Umwelt, Klima, Natur und Ressourcen“. Bis einschließlich 2025 sollen so insgesamt 50 Leuchtturmprojekte realisiert werden. Speziell interdisziplinäre Verbundprojekte werden dabei adressiert, an denen sich unter anderem Unternehmen und Forschungseinrichtungen beteiligen.

Von den „digital-ökologischen“ Förderschwerpunkten sind aus Leichtbau-Sicht insbesondere folgende interessant: „Reduzierung von Energie- und Ressourcenbedarf“, „Ressourcenschonung durch Ressourceneffizienz“, aber auch „Wissensvermittlung, Transparenz und Nachvollziehbarkeit komplexer datengetriebener Systeme“.

Die Förderung wird aufgeteilt in zwei Förderlinien, wobei die erste die Entwicklung kreativer Konzeptideen unterstützen soll, während die zweite Förderlinie sich an einem höheren Reifegrad und Breitenwirkung mit „Leuchtturmcharakter“ orientiert:

Förderlinie 1: Call for Participation „KI für den Umweltschutz“

  • Einreichung eines Ideensteckbriefs (max. 3 Seiten bis 15. September 2019), der sowohl ökologischen Nutzen als auch Anwendbarkeit der Idee darstellt.
  • Anschließend ist bis 31. Oktober 2019 ein formaler Antrag zu stellen.
  • Die besten Konzepte werden für die Ausarbeitung eines Detailplans für maximal 5 Monate gefördert (Ergebnis: Arbeits- und Kostenplan).
  • Höhe der Zuwendung für Einzel oder Verbundhaben maximal 300.000 Euro

Förderlinie 2: Anwendungsorientierung und -fundierung

Nun kommen Projekte verschiedener Entwicklungsstufen in Betracht:

  • Durchführbarkeitsstudien untersuchen und bewerten z. B. KI-Potenziale der Umweltwirkung und den erforderlichen Ressourceneinsatz für die Durchführung
  • „Industrielle Forschung“ verfolgt das Ziel, neue Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen zu entwickeln.
  • Weitere Themenfelder sind die Experimentelle Entwicklung mit bestehenden Kenntnissen als Basis, Maßnahmen der Skalierung und Praxisanwendung innovativer KI-Verfahren sowie Capacity Building.
  • Antragsfrist für die Förderlinie 2 ist der 30. September 2019
  • Projektdauer: maximal 3 Jahre
  • Höhe der Zuwendung für Einzel- oder Verbundvorhaben maximal 3 Mio. Euro.

Und hier geht´s zur Ausschreibung

 

Technologietransfer-Programm Leichtbau

Leichtbau als "Win-Win-Win-Situation" für Wirtschaft, Umwelt und Arbeitsplätze - so wurde die Konstruktionsphilosophie mit maximaler Gewichtseinsparung beim teilnehmeroffenen Impulsworkshop am 3. Juli 2019 in Berlin bezeichnet. Was es hiermit auf sich hat? Damit weiterhin vom Leichtbau als Game-Changer profitiert werden kann, hat das Bundeswirtschaftsministerium mit Beginn im Januar 2020 ein Technologietransfer-Programm Leichtbau in die Wege geleitet. Gefördert werden sollen die tatsächlichen Bedarfe aus Wirtschaft und Wissenschaft, weshalb innerhalb verschiedener Workshops die spezifischen Handlungsfelder ermittelt werden sollen.

Für den 2. Workshop wurde die terminliche Änderung nun bestätigt. Der "Impuls-Workshop Worldcafé" wird am 5.12.2019 stattfinden. Hierzu sowie zu allen weiteren Themen rund um das neue Förderprogramm halten wir Sie auf unserer Homepage auf dem Laufenden, bitte behalten Sie auch unsere "Termin-Updates" im Auge.
Hintergrundinformationen zum Prozess finden Sie unter:

Workshops

Schlüsseltechnologie

 

„Zukunftscluster-Initiative“

Regionale Cluster in Innovationsfeldern mit hohem Wachstumspotenzial sind Adressaten der neuen Zukunftscluster-Initiative des BMBF. Ziel der Initiative ist es, die (branchen-, themen- und technologieübergreifenden) Kompetenzen einer Region zu bündeln und so den Wissens- und Technologietransfer in wichtigen Zukunftsfeldern wie Mobilitätslösungen, Wirtschaft und Arbeit 4.0 sowie ressourceneffizienter Kreislaufwirtschaft zu stärken.
Vorgesehen sind insgesamt drei Umsetzungsphasen von jeweils drei Jahren für regionale Zukunftscluster mit einem Budget von bis zu 5 Mio. Euro. In einem zweistufigen Prozess werden zunächst Wettbewerbsskizzen (12 Seiten) bis 15. November 2019 eingereicht; für die besten 15 Skizzen erfolgt anschließend eine Konzeptionsphase (mit 250.000 Euro gefördert; der Eigenanteil beträgt 20%).
Für einen ersten Überblick und Darstellung des Ablaufs von 2020 bis 2030 empfehlen wir diese Seite Weitergehende Informationen zum Programm finden Sie bitte in der vollständigen Bekanntmachung hier

Haben Sie bereits Ideen, bei denen wir Sie unterstützen können? In diesem Falle freut sich Raphael Kroneisen sehr auf Ihre Kontaktaufnahme (Tel.: +49 (0) 711 / 128988-46 / E-Mail: Raphael.Kroneisen@leichtbau-bw.de)

Vielen Dank!

 

Kommunale Klimaschutz-Modellprojekte

Aktuell fördert das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit „Kommunale Klimaschutz-Modellprojekte“ im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI). Im Fokus stehen kommunale Klimaschutzprojekte mit modellhaftem, investivem Charakter, die einen wesentlichen Beitrag zur Minderung von Treibhausgasemissionen in Kommunen und im kommunalen Umfeld leisten.

Folgende Förderziele sind speziell im Leichtbau-Kontext interessant:

  • Energie- und Ressourceneffizienz
  • Stärkung des Umweltverbunds, grüne City-Logistik und Treibhausgas-Reduktion im Wirtschaftsverkehr
  • Smart-City (Vernetzung, Integration und intelligente Steuerung verschiedener umwelttechnischer Infrastrukturen).

Zwischen 1. August und 31. Oktober 2019 können Kommunen (Städte, Gemeinden und Landkreise) und Zusammenschlüsse von Kommunen sowie Betriebe, Unternehmen und sonstige Einrichtungen mit mindestens 25 Prozent kommunaler Beteiligung Projektskizzen (max. 15. Seiten) einreichen. Die Förderquote beträgt bis zu 70 %; pro Vorhaben ist eine Zuwendung zwischen 200.000 € und 10 Mio. € möglich. Die vollständige Ausschreibung finden Sie hier

KMU-innovativ: Ressourceneffizienz und Klimaschutz (Stichtag 15. Oktober)

Das Innovationspotenzial kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) im Bereich Spitzenforschung zu stärken, ist Ziel der BMBF-Fördermaßnahme "KMU-innovativ: Ressourceneffizienz und Klimaschutz". Wichtige Kriterien für eine positive Förderentscheidung sind Exzellenz, Innovationsgrad und die Bedeutung des Beitrages zur Lösung aktueller gesellschaftlich relevanter Fragestellungen. Eine Eigenbeteiligung der Wirtschaft i. H. v. 50% wird vorausgesetzt; im Falle von Verbundprojekte sind auch Forschungseinrichtungen mit bis zu 100% der projektbezogenen Kosten förderfähig.

Leichtbau-Kontext weisen vor allem folgende Förderschwerpunkte auf:

  -  Steigerung der Ressourceneffizienz in rohstoffintensiven Verfahrenstechniken (z. B. Verarbeitung von Rohstoffen, Herstellung von Baustoffen)
  - Effiziente Bereitstellung und Nutzung wirtschaftsstrategischer Rohstoffe
   - Verbesserung der Rohstoffproduktivität durch Optimierung von Wertschöpfungsketten inkl. Bewertungs- und Steuerungsinstrumente
 - innovative Recycling- und Verwertungsverfahren und ressourceneffizientes Produktdesign

Ausführliche Informationen finden Sie unter folgendem Link sowie auf der Homepage des BMBF

Projektskizzen können jederzeit eingereicht werden. Bewertungsstichtage für Projektskizzen sind jeweils der 15. April und der 15. Oktober.

 

purmundus-challenge: 7. INTERNATIONALER WETTBEWERB FÜR DESIGN IM 3D- UND 4D-DRUCK

Schicht für Schicht zur Innovation: 3D- und 4D-Druck  zeigen die enormen Potenziale der Additiven Fertigung auf - individuelle Produkte, erstellt unter ressourcenschonendem Materialeinsatz und mit großer Design-Freiheit (Stichwort bionische Strukturen) werden ermöglicht. Im Rahmen der purmundus-challenge - 7. Internationaler Wettbewerb für Design im 3D und 4D-Druck - stellen sich die Teilnehmer der Herausforderung, sinnvolle Anwendungen für den 3D- und 4D-Druck zu identifizieren, so z. B. der Entwurf eines Produktes oder eines umsetzbaren Marktkonzept. Speziell so, dass Nutzernachfrage geschaffen und stimuliert wird. Der Nutzen für den Gebrauch, für Wirtschaftlichkeit und für die Ästhetik wird von einer internationalen Jury ebenso bewertet werden wie die Gestaltung selbst und die Innovation. Dazu werden Preisgelder i. H. v. 6.000 Euro ausgelobt (3.000 Euro Erstplatzierter, 2.000 Euro Zweitplatzierter und für den Drittplatzierten 1.000 Euro). Im Rahmen einer Sonderschau werden die Finalisten auf der Formnext vom 19.-22.11.2019 in Frankfurt zu sehen sein. Am 21.11.2019 werden die Sieger der purmundus-challenge durch die internationale Jury ausgewählt und feierlich auf der Messe prämiert. Einsendeschluss ist der 30.09.2019. Weitere Informationen finden Sie unter diesem Link

 

Förderung der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF)

Gefördert werden wissenschaftlich-technische Forschungs- und Entwicklungsvorhaben, die durch Forschungsvereinigungen als repräsentativen Vertretungen von Unternehmen einer Branche oder eines Technologiefeldes gemeinsam und vorwettbewerblich organisiert werden. Die allen Unternehmen zugänglichen Ergebnisse dienen insbesondere dem Ausgleich größenbedingter Nachteile kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) im Bereich Forschung und Entwicklung und tragen so zu deren Wettbewerbsfähigkeit bei. Antragsberechtigt sind ausschließlich Mitgliedsvereinigungen der Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen "Otto von Guericke" e.V. (AiF). Die Richtlinie ist bis zum 31.12.2021 befristet. Weiteres finden Sie bitte hier

 

Schwerpunktprogramm Hochentropie-Legierungen der Deutschen Forschungsgesellschaft (DFG)

Schwerpunktprogramme sollen spürbare Impulse zur Weiterentwicklung der Wissenschaft durch die koordinierte, ortsverteilte Förderung wichtiger neuer Themen geben. Die DFG fördert, dass Werkstoffwissenschaftler den Eigenschaften, Strukturen und Verhaltensweisen der Hochentropie-Legierungen vertiefend auf den Grund gehen. In dem Programm, welches von Uwe Glatzel vom Lehrstuhl für Metallische Werkstoffe der Universität Bayreuth koordiniert wird und auf sechs Jahre angelegt ist, werden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verschiedener Hochschulen und Forschungseinrichtungen kooperieren.
Einreichungsfrist: 31. Oktober eines jeden Jahres. Komplette Bekanntmachung

 

Richtlinie zur Fördermaßnahme „Gründungen: Innovative Start-ups für Mensch-Technik-Interaktion“

Das Innovationspotenzial von Start-ups im Bereich Spitzenforschung zur Mensch-Technik-Interaktion (MTI) soll durch das Förderprogramm des BMBF gestärkt werden. Förderfähige Themen sind dabei im industriellen Kontext auch Vorhaben im Bereich der Verbesserung der Interaktion zwischen Arbeiter und Maschine sowie das Thema intelligente Mobilität. Die Fördermaßnahme gliedert sich in zwei Module: Zum einen sollen die Chancen für die Gründung von Start-ups durch gezielte Förderung geeigneter Forschungsteams bereits an Hochschulen und Forschungseinrichtungen verbessert werden. Zum anderen sollen bereits gegründete junge Start-ups bei Forschung und Entwicklung (FuE) passgenau gefördert werden. Die Richtlinie ist bis 2025 gültig und hier zu finden: Vollständige Bekanntmachung

 

Neue Mobilitätskonzepte

Gegenstand der Förderung sind unter anderem die Untersuchung verschiedener Optimierungspfade in Bezug auf CO2-Emissionen und Ressourceneinsatz – etwa durch Leichtbaukomponenten  – sowie die Ökobilanzuntersuchungen (LCA) verschiedener Fahrzeugtypen und Nutzungsszenarien unter Berücksichtigung des Gesamtlebenszyklus einschließlich Herstellungs- und Recyclingphase. Zudem werden Entwurfsverfahren, die eine kostengünstige Produktion (Production by Design) und/oder einen schnellen Produktionsanlauf gestatten, gefördert. Insbesondere kleinere und mittlere Unternehmen (KMU) werden zur Antragstellung ermutigt. Grundsätzlich ist auch die Förderung von Verbundprojekten mit ausländischen Partnern möglich. Die Förderrichtlinie gilt bis zum 31. Dezember 2020. Weitere Infos finden Sie hier:
Vollständige Bekantmachung

 

Zentrales Innovationsprogramms Mittelstand (ZIM)

Das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) ist ein bundesweites, technologie- und branchenoffenes Förderprogramm für mittelständische Unternehmen und mit diesen zusammenarbeitende wirtschaftsnahe Forschungseinrichtungen. Die Ausrichtung des Programms wurde jetzt in einer neuen Richtlinie optimiert, die bis Ende 2019 läuft. Die grundsätzliche Ausrichtung des Programms bleibt bestehen, die neue Richtlinie optimiert jedoch u.a. in folgenden Punkten:
- Die förderfähigen Kosten wurden erhöht. Unternehmen können nun maximal 380.000 Euro und Forschungseinrichtungen 190.000 Euro Projektkosten geltend machen
- Erweiterung der Antragsberechtigung auf Unternehmen bis 499 Beschäftigte und 50 Millionen Euro Jahresumsatz oder einer Jahresbilanzsumme von höchstens 43 Millionen Euro
- Forschungseinrichtungen werden generell zu 100% gefördert
- Stärkung der Internationalisierung: Aktuelle Ausschreibungen bestehen für beispielsweise Finnland, Katalonien und Israel: Übersicht bilaterale Ausschreibungen

Ende 2017 gab es eine zweite Änderung und Neufassung der Richtlinie: Um ZIM-Kooperationsnetzwerke bei der Vernetzung mit internationalen Akteuren zu unterstützen, soll das „Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM)“ nun um das Modellvorhaben „ZIM-Kooperationsnetzwerke International“ erweitert werden. Damit soll das Modellvorhaben einen Beitrag zur internationalen Vernetzung von KMU und der Wissenschaft leisten. Anträge können bis Ende 2019 gestellt werden. Vollständige Bekanntmachung

International

Horizont 2020-Call: Fortschrittliche Leichtbaumaterialien und ihre Herstellungsverfahren für Automobilanwendungen

Um die Effizienz und Reichweite von Elektrofahrzeugen zu verbessern, sind kontinuierliche Forschung und Innovation für den Einsatz fortschrittlicher leichter Materialien erforderlich. Zu einer signifikanten und gleichzeitig kosteneffizienten Gewichtsreduzierung unter Beibehaltung oder Verbesserung der Funktionen tragen die Anwendung von Ökodesign-Prinzipien und die Verwendung hybrider Multimateriallösungen bei (inklusive Funktionsintegration).
Mit dem Horizon 2020-Call "Advanced light materials and their production processes for automotive applications" adressiert werden unter anderem leichte Materialien (sowohl metallische als auch verstärkte Kunststoffe) für Automobilanwendungen; Fertigungs- und Montagemethoden und -werkzeuge zur Gewährleistung der strukturellen Integrität, Zuverlässigkeit und langen Lebensdauer von Leichtbaustoffen. Auch Cradle-to-Cradle-Ansätze – z. B. Methoden zur Übernahme des Konzepts der Kreislaufwirtschaft und des Ökodesigns in den frühesten Stadien der Fahrzeugentwicklung – zählen darunter.
Mit den Projekten sollen bestimmte Wirkungen erzielt werden, z. B. den Nachweis einer kostengünstigen und nachhaltigen Gewichtsreduzierung des Fahrzeugs um mindestens 10% im Vergleich zu früheren Projektergebnissen.
Pro Projekt sind hierfür zwischen 3 und 5 Mio. Euro Förderung vorgesehen.
Projektpartner können aus den Staaten der EU kommen, weitere am Programm teilnehmende Partnerstaaten finden Sie unter folgendem Link
Als Richtwert für die Anzahl der Projektpartner kann laut der Ausschreibung von 2,5 Partnern pro einer Million Förderung ausgegangen werden. In diesem Fall würden Konsortien demnach mindestens 7 Partner umfassen.
Fristen: Der Call wird voraussichtlich am 3. Dezember 2019 geöffnet und bis 21. April 2020 gültig sein.
Unterstützung beim Antragsverfahren, z. B. in Form von Korrekturen, kann zum Beispiel das Steinbeis-Europa-Zentrum leisten. Gerne können Sie auf uns zukommen, damit wir Sie an die richtigen Experten vermitteln können. Zur vollständigen Ausschreibung gelangen Sie hier

Open Call im Rahmen des EU-Projekts „AMable“
Welche Produkte sind nur durch den Einsatz additiver Fertigungsverfahren realisierbar? Im Rahmen des von 2017 bis 2021 geförderten Horizon2020-Projekts AMable wird mit einem Gesamtbudget von 450.000 Euro genau diese Fragestellung in einem "Open Call" adressiert.
Unterschieden werden zwei Kategorien von experimentellen Projekten: „Machbarkeitsstudie[n]“ (vierseitiger Antrag, TRL 3-5, 3-6 Monate Laufzeit) streben einen Nachweis für die Machbarkeit des neu zu entwickelnden AM-Produkts an. „Best Practice Experimente“ (zehnseitiger Antrag, TRL 4-8, 4-12 Monate Laufzeit) sollen dagegen Anwendungsexperimente für das spezifische Produkt beinhalten hinsichtlich Performance und Robustheit des Fertigungsprozesses, einschließlich Benchmarking, Tests und Validierung.
Förderanträge sollen die Produktidee, ihren Innovationsgrad und einen „Business Case“ für den Europäischen Markt (Umsatz, Beschäftigungseffekt etc.) darstellen. Antragsberechtigt sind KMUs aus der Europäischen Union. „Experimentation teams“ umfassen mindestens ein KMU in der Rolle des Anbieters sowie hinsichtlich „Best Practice“ mindestens ein KMU in der Rolle des Nutzers. Nutzer können Förderung für personelle Kapazitäten erhalten (Gesamtanteil der Nutzer an der Förderung geringer als 20%).
Auf der Grundlage der Angemessenheit der angegebenen Kosten, die von den Bewertern und dem Konsortium beurteilt werden, wird ein Pauschalbetrag für die Unterstützung aus 70% der direkten Kosten zuzüglich eines Pauschalbetrags von 25% zur Deckung der Gemeinkosten gewährt. Kein Teilnehmer kann mehr als 60.000€ aus AMable-Mitteln erhalten. Anträge sind in Englisch einzureichen. Einreichungsfrist ist der 1. November 2019.
Weitere Infos finden Sie bei Interesse auf der Website
… sowie in der vollständigen Ausschreibung

Internationale ZIM-Projekte: Bilaterale Ausschreibung zwischen Deutschland und Kanada

Im Rahmen einer bilateralen Ausschreibung des Bundeswirtschaftsministeriums (BmWi) und des kanadischen Forschungsrates (NRC) werden gemeinsame F&E-Projekte deutsch-kanadischer Konsortien gefördert. Daran beteiligt sein sollen mindestens ein KMU jeweils aus Deutschland und Kanada; weitere Unternehmen sowie in Deutschland auch Forschungseinrichtungen sind willkommen. Einen thematischen Fokus gibt es nicht, es soll sich jedoch um Projekte zur Entwicklung innovativer Produkte, Verfahren oder technischer Dienstleistungen aus allen Technologie- und Anwendungsbereichen handeln mit einer Projektlaufzeit von in der Regel zwei Jahren.

Hierzu ist zunächst eine verpflichtende Interessensbekundung der kanadischen Projektteilnehmer bis 20. September 2019 einzureichen; als Frist für ein gemeinsames internationales Antragsformular gilt der 29. November 2019. Weitere Informationen zur Ausschreibung finden Sie unter folgendem Link

„Kapitalisierung transnationaler Kooperation für KMU“

Mit dem neuen Förderprogramm „Kapi.Tra.BW“ werden Maßnahmen zur Umsetzung von Ergebnissen der transnationalen Zusammenarbeit in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) in Baden-Württemberg unterstützt. Ziel der Maßnahmen ist es, die Weiterverbreitung und bessere Nutzbarmachung von (intendierten und nicht-intendierten) Projektergebnissen (auch projektübergreifend gebündelt) in und für KMU nachhaltig zu fördern. Antragsberechtigt sind baden-württembergische Akteure aus laufenden oder abgeschlossenen Interreg-B-Projekten, oder mit Bezügen zu EU-Makrostrategien sowie weitere interessierte Intermediäre/KMU. Vorhaben sollten bis Ende 2019 und müssen bis spätestens 31.07.2020 abgeschlossen sein.
Pro Vorhaben ist eine Zuwendung zwischen 10.000 € und 25.000 € möglich, wobei eine Förderquote von bis zu 80% besteht.
Alle Informationen zum Förderprogramm finden Sie unter folgendem Link

IraSME

Aktuell gibt es einen neuen Call für das internationale Programm "Ira SME", bei dem noch bis 25. September 2019 Skizzen eingereicht werden können. Gefördert wird die Entwicklung neuer Produkte, Prozesse, technologische Dienstleistungen mit signifikanten technologischen Risiken für die Projektpartner. Dabei erfolgt die technische Unterstützung vom ersten Konzept bis zum marktgängigen Prototypen.
Für eine Förderung sind als Mindestanforderung zwei Unternehmen aus zwei teilnehmenden Ländern beteiligt, dazu gehören unter anderem Österreich, Belgien (Flandern / Wallonien), Kanada (Alberta), Deutschland, Russland. Konsortien sollen sich nach dem Motto "So klein wie möglich, so groß wie nötig" bilden.
Die Förderbedingungen variieren zwischen den teilnehmenden Regionen/Ländern; Koordinator auf deutscher Seite ist die AiF Projekt GmbH (Berlin).

Weitere Informationen finden Sie hier

und hier

Fast Track to Innovation

Marktnahe Innovationstätigkeit steht im Fokus dieses europäischen Förderprogramms, sodass innerhalb von drei Jahren bahnbrechende Ideen marktreif gemacht werden sollen. Die Forschung soll in diesem Stadium bereits abgeschlossen sein und ein funktionierender Demonstrator vorliegen (TRL 6). Inhaltlich ist das Programm komplett themenoffen gehalten.
Internationale, unternehmensgetriebene Konsortien setzen sich zusammen aus 3-5 Partnern mit Sitz in mindestens drei der EU-Staaten und assoziierten Staaten (Siehe detaillierte Ausschreibung). Im Konsortium sind mindestens 2 Industriepartner beteiligt, auch Hochschulen sowie außeruniversitäre Forschungseinrichtungen können in den Konsortien teilnehmen.
Die maximale Förderhöhe beträgt 3 Mio. €; davon sind mindestens 60% der Konsortienförderung für Unternehmen vorgesehen (Gesamtbudget des Programms: Jeweils 100 Mio. € in 2019 und 2020).

Nächste Stichtage: 22. Oktober 2019, 19. Februar 2020, 9. Juni 2020, 27 Oktober 2020

Details finden Sie unter diesem Link

Internationale ZIM-Kooperationsnetzwerke

Fokus dieses bundesweit geltenden, technologieoffenen Förderprogramms ist die Durchführung technologischer Innovationsvorhaben mit hohen Marktchancen, für die ZIM-Kooperationsnetzwerke mit internationalen Partnern vernetzt werden sollen. An den Konsortien können ausländische Partner (z. B. auch aus Kanada) teilnehmen, diese müssen die Förderung jedoch im eigenen Land beantragen.
Konsortien bestehen aus mind. vier deutschen Unternehmen & mind. zwei ausländischen mittelständischen Unternehmen, wobei die Anzahl der ausländischen Unternehmen nicht höher als 50 % sein soll.
Darüber hinaus muss eine ausländische Einrichtung als Management für die ausländischen Partner beteiligt sein.
Die maximalen Förderquoten betragen 95 % in der ersten Förderphase (1,5 Jahre) und 80 %, 60 % bzw. 40 % in den darauffolgenden Förderjahren. Die maximal mögliche Zuwendung beträgt 450.000 Euro, wobei diese für die 1. Phase auf maximal 190.000 Euro begrenzt ist.
Anträge können laufend gestellt werden, derzeit läuft ein zweijähriger Modellversuch von Dezember 2017 – Dezember 2019.

Weitere Informationen erhalten Sie unter folgendem Link

EIC Accelerator Pilot

Ausschließlich kleine und mittlere Unternehmen mit Wachstums- und Innovationspotenzial sowie europäisch bzw. international ausgerichteter Geschäftstätigkeit sind für dieses Förderprogramm (ehemals "KMU Instrument") antragsberechtigt. Das EU-Programm ist themenoffen, es besteht die Möglichkeit zu Verbund- und Einzelföderung. Eine Unterstützung durch Forschungsinstitute und Hochschulen ist nur in Ausnahmefällen möglich. Fördergelder können für die ersten zwei Phasen des Innovationszyklus´ beantragt werden: Machbarkeit - Von der Idee zum Konzept sowie Umsetzung - Vom Konzept zur Marktreife. Hierfür sind 50.000 € für Phase 1 und 0,5-2,5 Mio. € für Phase 2 ("Accelerator") vorgesehen. Für genauere Informationen sowie Unterstützung bei der Antragserstellung haben wir einen Ansprechpartner, an den wir gerne vermitteln. Die nächsten "Cut off Dates" für Anträge der Accelerator-Phase sind: 9.10.2019, 8.01.2020, 18.03.2020, 19.05.2020, 07.10.2020. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte folgender Informationsseite sowie der offiziellen Website

Eurostars

Europäische Kooperationen mit Beteiligung von KMU aus mindestens zwei der an EUREKA beteiligten Länder (u. a. 28 EU-Mitgliedstaaten) sind Adressat des Programms "Eurostars". Die Förderung enthält keine thematischen Vorgaben und geht stattdessen den Weg des "Bottom-up-Prinzips", wonach die Projektthemen von den KMU und ihren Forschungspartnern entwickelt werden. Gegentand sind anwendungsorientierte, grenzüberschreitende Forschungs- und Entwicklungsprojekte für zivile Zwecke. Dazu stehen für deutsche Projektteilnehmer maximal 500.000€ zur Verfügung, die Dauer der Projekte soll 36 Monate nicht überschreiten. Nächster Stichtag ist der: 12.09.2019. Weitere Informationen zum Programm finden Sie auf der EUREKA-Website

EU-Antrag-EU I Maßnahmen zur Unterstützung der Fachhochschulen bei der grenzüberschreitenden Vernetzung und Antragstellung für das Europäische Rahmenprogramm für Forschung und Innovation "Horizont 2020"

EU-Antrag-EU I Maßnahmen zur Unterstützung der Fachhochschulen bei der grenzüberschreitenden Vernetzung und Antragstellung für das Europäische Rahmenprogramm für Forschung und Innovation "Horizont 2020" Gefördert werden Maßnahmen zur Erstellung von Forschungsanträgen, die bei der Europäischen Kommission eingereicht werden. Einreichungsfrist ist der 30. Juni 2020. Die Forschungsanträge sind dabei auf Calls und ergänzende Programme von "Horizont 2020", für die FH antragsberechtigt sind, einzureichen. Gefördert im Sinne dieser Bekanntmachung werden nur solche Aktivitäten zur europäischen Vernetzung und der Erstellung von Anträgen, für die bereits feststeht:
- dass es einen passenden Call in "Horizont 2020" oder ein einschlägiges ergänzendes Programm mit Einreichungsfrist in den Jahren 2017 bis 2020 gibt und somit bekannt ist, zu welchen aktuell bekannt gegebenen Ausschreibungen eine Antragseinreichung beabsichtigt ist und dass diese Ausschreibung zum Forschungsprofil bzw. zu einem Forschungsschwerpunkt der FH passt,
- wie das konkrete Antragsthema lautet und welche Forschungsfrage auf europäischer Ebene bearbeitet werden soll. Komplette Bekanntmachung

Horizon 2020

Sie haben eine eigene Projektidee? Diese können Sie zu den Ausschreibungen im Rahmen von Horizon 2020 einbringen und ein eigenes Konsortium bilden. Bei Interessen wenden Sie sich an uns.

Länderspezifische Programme

Wenn Sie einen konkreten Partner in einem Land haben, können Sie sich gerne an uns wenden.

KMU

Leichtbau Innovation Challenge 2019
Die "Leichtbau Innovation Challenge" feierte Ende 2018 als neu entwickeltes und schnelles Förderformat für explorative Innovationsvorhaben ihre Premiere. 2019 wird das Programm vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg mit Unterstützung der Leichtbau BW neu aufgelegt. Primär geht es darum, mehr Geschwindigkeit für die Umsetzung innovativer Ideen und eine effiziente Mittelverwendung miteinander zu verbinden. Im Vergleich zu herkömmlichen Förderformaten können kooperative Forschungen zwischen Hochschulen und Unternehmen durch die "Leichtbau Innovation Challenge" innerhalb weniger als zwei Monaten realisiert werden. Gleichzeitig senkt das Förderinstrument die Hürden für die Kooperation von kleinen und mittelständischen Unternehmen mit Hochschulen.
Mit geringem Aufwand von maximal zwei Seiten können Unternehmen mit Sitz in Baden-Württemberg ihre Challenge bis 2. Oktober 2019 einreichen

Alle Informationen rund um die "Leichtbau Innovation Challenge" finden Sie auf dieser Microseite

Innovationswettbewerb KI für KMU

Um KMU dabei zu unterstützen, die Potenziale der KI als wesentlichen Wachstumstreiber besser ausschöpfen zu können, hat das baden-württembergische Wirtschaftsministerium einen "Innovationswettbewerb KI für KMU" ausgeschrieben. Darin werden Verbünde aus mindestens zwei KMU (unter 500 Mitarbeiter) sowie mindestens einer Forschungseinrichtung mit Hauptsitz in Baden-Württemberg adressiert. Ein zentrales Ziel der Maßnahme besteht darin, den Technologietransfer von KI-Forschungsergebnissen zu beschleunigen und die Kommerzialisierung von Künstlicher Intelligenz voranzutreiben, um diese zu einem "Aushängeschild" der baden-württembergischen Wirtschaft zu machen. Beispielgebende marktnahe (aber vorwettbewerbliche) Projekte sollen möglichst viele Unternehmen motivieren, die Wertschöpfungspotenziale der KI für sich zu nutzen. Dafür stehen insgesamt 1,75 Mio. Euro bereit (maximal 300.000 Euro pro Projekt; die Förderquoten betragen für Forschungseinrichtungen 100%, für KMU 50%). Einreichungsfrist ist der 16. Oktober 2019. Weitere Infos und Ansprechpartner finden Sie unter folgendem Link

KMU-innovativ: Ressourceneffizienz und Klimaschutz

Das Innovationspotenzial kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) im Bereich Spitzenforschung zu stärken, ist Ziel der BMBF-Fördermaßnahme "KMU-innovativ: Ressourceneffizienz und Klimaschutz". Wichtige Kriterien für eine positive Förderentscheidung sind Exzellenz, Innovationsgrad und die Bedeutung des Beitrages zur Lösung aktueller gesellschaftlich relevanter Fragestellungen. Eine Eigenbeteiligung der Wirtschaft i. H. v. 50% wird vorausgesetzt; im Falle von Verbundprojekte sind auch Forschungseinrichtungen mit bis zu 100% der projektbezogenen Kosten förderfähig.

Leichtbau-Kontext weisen vor allem folgende Förderschwerpunkte auf:

- Steigerung der Ressourceneffizienz in rohstoffintensiven Verfahrenstechniken (z. B. Verarbeitung von Rohstoffen, Herstellung von Baustoffen)

- Effiziente Bereitstellung und Nutzung wirtschaftsstrategischer Rohstoffe

- Verbesserung der Rohstoffproduktivität durch Optimierung von Wertschöpfungsketten inkl. Bewertungs- und Steuerungsinstrumente

- innovative Recycling- und Verwertungsverfahren und ressourceneffizientes Produktdesign

Ausführliche Informationen finden Sie unter folgendem Link

Projektskizzen können jederzeit eingereicht werden. Bewertungsstichtage für Projektskizzen sind jeweils der 15. April und der 15. Oktober.

Sie finden sich in diesem Programm nicht wieder? Dann kommt möglicherweise einer der weiteren Förderschwerpunkte infrage:

- Informations- und Kommunikationstechnologien
- Materialforschung
- Produktionstechnologie
- Ressourcen- und Energieeffizienz
- Ressourceneffizienz und Klimaschutz

„Enabling Start-up – Unternehmensgründungen in den Quantentechnologien und der Photonik“

Maximale Experimentierräume und minimaler Zeitaufwand durch enorme Rechenkapazitäten - damit bieten Quantencomputer für Leichtbau-Optimierungen erhebliches Potenzial.
Aktuell fördert das BMBF vorwettbewerbliche Forschungs- und Entwicklungsprojekte aus dem Bereich der Quantentechnologie und der Photonik, die in Einzelprojekten von bzw. Verbundprojekten mit Startups durchgeführt werden. Bei Verbundprojekten mit bis zu drei Partnern sollen sich neben einem Startup zudem eine Hochschule oder eine andere Forschungseinrichtung beteiligen.
Die Projekte unterteilen sich in ein Hauptmodul sowie ein Pilotmodul:

Für das Hauptmodul ist ein „Proof-of-concept“ zu erbringen, welcher beispielsweise im Rahmen eines vorgeschalteten optionalen Pilotmoduls erfolgen kann: Innerhalb von 18 Monaten sollen wissenschaftlich-technische Fragestellungen in den Quantentechnologien und in der Photonik vor einer Ausgründung im Labormaßstab bearbeitet werden, um wissenschaftliche Machbarkeitsnachweise zu erbringen.
Für das Pilotmodul sind ausschließlich Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen antragsberechtigt; für das Hauptmodul Startups (im Verbund mit KMU und Hochschulen / außeruniversitären Forschungseinrichtungen). Das marktorientierte Hauptmodul selbst verfolgt das Ziel, innovative Ideen in Richtung einer Anwendung zu überführen. Gefördert werden vorwettbewerbliche Vorhaben im Bereich Quantentechnologien und Photonik, unter anderem zu folgenden Themen:
•    Schlüsselkomponenten für die Quantentechnologien
•    innovative Sensorkonzepte - beruhend auf Optik oder auf Quantenphänomenen
•    Algorithmen für das Quantencomputing und die Quantensimulation

Die Liste ist erweiterbar – unabhängig davon ist es zwingend erforderlich, dass der überwiegende Teil der später angestrebten Verwertung durch das beteiligte Start-up erfolgt.
In einem zweistufigen Verfahren können Skizzen bis zum 31. Dezember 2021 durchgehend eingereicht werden.
Die Förderquoten betragen für Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft 50%, Forschungseinrichtungen können individuell bis zu 100% gefördert werden. Die Förderung wird in ein Pilotmodul und ein Hauptmodul unterteilt. Ersteres beträgt maximal 18 Monate und umfasst eine maximale Zuwendung von 100.000 €; das Hauptmodul dauert 3 Jahre. Mindestens 40% der Förderung sollen dem Startup zugeordnet sein.

Weitere Infos finden Sie unter folgendem Link

Coaching für kleine und mittlere Unternehmen

Im Rahmen des Programms "Chancen fördern" des ESF fördert das baden-württembergische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau im Sinne einer "Hilfe zur Selbsthilfe" kleine und mittlere Unternehmen. Gegenstand der Förderung sind Coachings durch externe Experten auf Basis einer individuellen, in der Regel längerfristigen "Begleitung". Im Fokus stehen unter anderem Coachings zu Innovationsvorhaben und Umstrukturierungen (z. B. Ausbau wettbewerbsfähiger Marktpositionierung oder der Aufbau eines betrieblichen Innovationsmanagements);  Unternehmensübergaben (Planung des Übergabeprozesses, Erörterung von Alternativen), sowie Klimafreundliche Geschäftstätigkeit bzw. -aktivitäten. Bei Letzterem werden explizit Coachings zu Leichtbau und / oder Ressourcen- und Materialeffizienz genannt; auch Beratungen zur Reduzierung des Energieverbrauchs fallen darunter. Fachkräftesicherung, Wachstumsorientierung frauengeführter Unternehmen und Ausbildung sind weitere anvisierte Themenfelder. Antragsberechtigt sind kleine und mittlere Unternehmen mit einem Umsatz von max. 50 Mio. Euro (oder Vorjahresbilanzsumme 43 Mio Euro) und maximal 250 Mitarbeiter haben (Sonderregelungen Siehe Ausschreibung). Eine "Liste der Beratungsunternehmen" ist unter esf-bw.de einsehbar.
Der maximale Zuschuss für Coachings beträgt 6.000 Euro für bis zu 15 Personentage, wobei die förderfähigen Ausgaben auf 800 Euro pro Personentag (8 Zeitstunden) festgesetzt sind. Hierzu beträgt der Zuschuss pauschal 400 Euro pro Personentag. Das Programm gilt längstens bis 31.12.2020. Für weitere Informationen zur Förderung klicken Sie bitte hier

Start-up BW Pre-Seed

Neben Knowhow und einer pfiffigen Geschäftsidee benötigen Gründer Kapital zur Umsetzung ihrer Projekte. Hierzu stellt das  Land Baden-Württemberg mit seinem Pre-Seed Programm  Mittel in Höhe von insgesamt 14 Millionen Euro zur Verfügung. Neben  finanziellem Support werden Pre-Seed Start-ups bei der Arbeit an ihren Geschäftsmodellen und beim Aufbau ihrer Unternehmen durch sogenannte "Pre-Seed Partner" unterstützt - nicht nur inhaltlicher Art, sondern auch bei der Suche nach Co-Investoren. Weitere Infos finden Sie unter folgendem Link

HyMat (Richtlinie): Vom Material zur Innovation

Um die Marktfähigkeit von materialbasierten Technologien mit gewissem technologischen Reifegrad zu steigern, sollen Produkt- und Verfahrensinnovationen aus der Materialforschung gefördert werden.  Deutschland soll damit zum weltweiten Vorreiter für Hybridmaterialien gemacht werden.
Gegenstand der Förderung sind F&E-Aufwendungen im Rahmen industriegeführter vorwettbewerblicher Verbundprojekte im Bereich hybrider Materialien, bspw. aus den Bereichen Fahrzeugbau, Luftfahrt, Maschinen- und Anlagenbau sowie Elektronik.
Mit der Förderung sollen Innovationsprozesse angestoßen und Verbundprojekte (insbesondere von KMU) mit einer Laufzeit von max. 2,5 Jahren gefördert werden; auch internationale Kooperationen sind möglich.
Eine Anteilsfinanzierung von bis zu 50% ist möglich, Hochschulen (mit zusätzlicher Projektpauschale von 20%) und Forschungseinrichtungen bis zu 100%, Verbundförderquote maximal 50%. Die Beteiligung von Startups wird besonders begrüßt. Die Richtlinie ist gültig bis 15. Dezember 2027 - Details hierzu erfahren Sie hier

Bitte vormerken: Der 2. Förderaufruf ist derzeit in Bearbeitung - nach unseren Informationen wird dieser noch 2019 oder Anfang kommenden Jahres veröffentlicht.

Hightech-Strategie "Innovationen für Deutschland":

Industrie 4.0 Testumgebungen - Mobilisierung von KMU für die Industrie 4.0

Auch wenn diese Fördermaßnahme grundsätzlich themenoffen gehalten ist, wird ein Bezug zu Industrie 4.0, Internet der Dinge oder Cyber-Physischen Systemen erwartet. Gefördert werden einerseits die Entwicklung oder Erprobung von neuen Produkten und Prozessen sowie deren Weiterentwicklung, andererseits aber auch die Entwicklung innovativer Systemansätze sowie digitaler Dienstleistungen. Da ein wesentlicher Teil des Materialeinsatzes - dank digitaler Unterstützung - in den frühen Stufen der Entwicklungskette festgelegt wird, ergibt sich grundsätzlich ein Anwendungsfeld für den Leichtbau. Weitere Informationen zu "Digital Engineering" finden Sie ebenfalls auf unserer Homepage

KMU sowie Mittelständler bis zu einer Größe von 1000 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von 100 Millionen Euro werden als Zielgruppe angesprochen, da sie einen wertvollen Beitrag hin zu einer digitalisierten Wertschöpfung leisten. Voraussetzung für die Förderung ist die Zusammenarbeit mit einer Industrie 4.0 Testumgebung, die bundesweit vorhanden  sind und eine anwendungsnahe, experimentelle Demonstrationsanlagen zur Verfügung stellen (zu marktüblichen Konditionen). Hinzu kommt, dass die gesamte Fördermaßnahme unterstützend begleitet wird: Dies beinhaltet Erstinformationen, eine Unterstützung bei der Auswahl einer geeigneten Industrie 4.0 Testumgebung oder die Skizzenerstellung. Dafür stehen für einen Zeitraum von 3-12 Monaten maximal 100.000 Euro (Orientierungswert) bereit. Projektskizzen können jederzeit eingereicht werden, Nächster Bewertungsstichtag ist der 15. November 2019.

Die vollständige Ausschreibung finden Sie hier

Digitalisierungsprämie

Mit der Digitalisierungsprämie der L-Bank können Vorhaben zur Digitalisierung und Verbesserung der IKT-Sicherheit gefördert werden. Bei dieser Prämie handelt es sich um ein Förderdarlehen mit Zinsverbilligung und Tilgungszuschuss (bis 10.000 €). Mögliche förderfähige Vorhaben sind beispielsweise in den Bereichen Produktion und Verfahren angesiedelt - der 3D-Druck wird dabei explizit als Beispiel genannt. Darlehensbeträge können zwischen 10.000 und 100.000 € liegen, bei einer Laufzeit von bis zu 10 Jahren und Sollzinsen von 5-10%. Anträge für die Digitalisierungsprämie können seit dem Juli 2018 bei Ihrer Hausbank gestellt werden. Im Jahr 2019 wir die Prämie in Form eines Tilgungszuschusses fortgesetzt. Weitere Infos entnehmen Sie bitte folgendem Link

Außerdem gibt es ein kurzes Erklärvideo der L-Bank zur Digitalisierungsprämie:

unternehmensWert:Mensch

Das bundesweite Programm unterstützt kleine und mittlere Unternehmen dabei, eine zukunftsfähige und mitarbeiterorientierte Personalpolitik zu entwickeln. Hierzu werden Beratungen in vier Handlungsfeldern gefördert: Personalführung, Chancengleichheit & Diversity, Gesundheit sowie Wissen & Kompetenz. In diesen Bereichen erarbeiten professionelle Berater/innen gemeinsam mit der Unternehmensführung und Beschäftigten maßgeschneiderte Konzepte und Maßnahmen für eine erfolgreiche Personalpolitik. Je nach Unternehmensgröße können bis zu 80 Prozent der Beratungskosten übernommen werden. Weiteres finden Sie bitte hier

Go-digital

"IT-Sicherheit", "Digitale Markterschließung" und "Digitalisierte Geschäftsprozesse" das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie fördert kleine und mittlere Unternehmen mit max. 100 Beschäftigten. Beratungsleistungen, um mit den technologischen und gesellschaftlichen Entwicklungen im Bereich Online-Handel, Digitalisierung des Geschäftsalltags und dem steigenden Sicherheitsbedarf bei der digitalen Vernetzung Schritt zu halten. Autorisierte Beratungsunternehmen übernehmen die Antragstellung für die Förderung sowie Abrechnung und die Verwendungsnachweisprüfung. Gefördert werden Beratungsleistungen in einem ausgewählten Hauptmodul mit gegebenenfalls erforderlichen Nebenmodulen mit einem Fördersatz von 50 Prozent auf einen maximalen Beratertagesatz von 1.100 Euro. Der Förderumfang beträgt maximal 30 Tage in einem Zeitraum von einem halben Jahr. Die Richtlinie hat bis zum 31. Dezember 2021 Gültigkeit. Die Bekanntmachung finden Sie bitte hier

Innovationsgutscheine Baden-Württemberg

Alle Informationen zu den Gründergutscheinen finden Sie bitte hier www.innovationsgutscheine.de

Individuelles Open Innovation Coaching für kleine und mittlere Unternehmen

Das Steinbeis-Europa-Zentrum möchte KMU aus Baden-Württemberg konkrete Hilfestellungen zur Umsetzung anbieten: Das individuelle Open Innovation Coaching unterstützt, die notwendigen Schritte strukturiert und begleitet zu definieren und Open Innovation Prozesse im Unternehmen zu etablieren. Das Coaching hilft vor allem KMU, sich im globalen Innovationskontext zu positionieren und die Felder aufzuzeigen, in denen eine Öffnung des Unternehmens sinnvoll ist. Die Maßnahme wird vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg gefördert. Bitte wenden Sie sich für nähere Informationen an das Leichtbau-BW-Team.

Die L-Bank in Zusammenarbeit mit der KfW bietet an: Innovationsfinanzierung – Zinsverbilligtes Darlehen für kleine und mittelständische Unternehmen in Baden-Württemberg

Förderung von Innovationsaufwendungen zur Einführung neuer Produkte, Dienstleistungen, Verfahren oder Förderdarlehen mit Zinsverbilligung und Tilgungszuschuss. Kleine und mittlere Unternehmen, die ein neues Produkt oder Produktionsverfahren entwickeln oder weiterentwickeln wollen, können mit den Förderdarlehen der Innovationsfinanzierung ihre FuE-Aufwendungen finanzieren. Kredithöhe: 10.000 Euro bis 5 Mio. Euro. Es wird kostenfrei Unterstützung bei der Projektbeschreibung und für die Antragsstellung angeboten. Mehr erfahren Sie auf der Förderseite

 

Bitte kontaktieren Sie uns für detaillierte Informationen.

Spitze auf dem Land! Technologieführer für Baden-Württemberg

Dieses Entwicklungsprogramm des Ministeriums für ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg richtet sich an KMU in ländlich geprägten Gegenden. Die adressierten Unternehmen sollen aufgrund ihrer Innovationsfähigkeit und ihrer ausgeprägten Technologiekompetenz in der Umsetzung und Anwendung innovativer Produktionsprozesse und Produkte das Potenzial zur Technologieführerschaft erkennen lassen. Es werden Unternehmensinvestitionen in Gebäude, Maschinen und Anlagen unterstützt, die zur Entwicklung und wirtschaftlichen Nutzung neuer oder verbesserter Produktionsverfahren, Prozesse, Dienstleistungen und Produkte dienen. Grundlage für die Aufnahme in die Förderlinie ist ein schriftlicher Antrag der Gemeinde. Die Förderung ist auf höchstens 400.000 Euro pro Projekt begrenzt.
Die Projektauswahl findet bis einschließlich September 2020 halbjährlich statt; der nächste Termin ist der 30. September 2019 (danach 31. März 2020). Komplette Bekanntmachung

Förderprogramm Coaching für kleine und mittlere Unternehmen

Das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg fördert mit Unterstützung des Europäischen Sozialfonds (ESF) externe Coaching Maßnahmen für kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Ziel ist es, KMU bei der Bewältigung der wirtschaftsstrukturellen Veränderungen zu unterstützen und ihre Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Antragschluss 31.12.2020 (sofern die Mittel zur Verfügung stehen). Mitfinanziert werden Vorhaben in folgenden Bereichen:

- Innovationsvorhaben und Umstrukturierungen/Veränderungsprozesse
- klimafreundliche Geschäftstätigkeit und klimafreundliche Technologien (u.a. Elektromobilität, erneuerbare Energien/Energieeffizienz, Leichtbau/Ressourcen- und Materialeffizienz)
- Unternehmensübergaben (Planung bis hin zur Begleitung)
- gelingende Ausbildung (Ausbildungsstrukturen/Ausbildungsabläufe, individuelle Ausbildungsverhältnisse)
- Wachstumsorientierung frauengeführter Unternehmen (u.a. Aufbau neuer bzw. Ausbau bestehender Geschäftsfelder, Erschließung neuer Zielgruppen)
- Fachkräftesicherung Langfassung

 

Die Leichtbau BW unterstützt Sie: