Leichtbau im Knotenpunkt für zentrale Teilströme zukünftiger Produktionswelten - Das Dreieck zwischen Leichtbau, Digitalisierung und additiver Fertigung führt zu einem erheblichen Mehrwert

24.04.2017

 

Die Ära der reinen Materialsubstitution im Leichtbau neigt sich dem Ende zu. Künftig wird Leichtbau zunehmend zu einem Knotenpunkt für wichtige Strömungen neuer Produktionswelten. Eine wichtige Rolle kommt dabei nach Einschätzung der Leichtbau BW GmbH dem Zusammenspiel von Digitalisierung der Entwicklung, additiver Fertigung und neuen Produktionsverbünden zu. Die HANNOVER MESSE Industrial Supply 2017 bildet diesen Trend ab durch die räumliche Annäherung der Ausstellungsflächen lightweight SOLUTIONS, Digital Factory und Additive Manufacturing.

Der Geschäftsführer der Leichtbau BW GmbH, Dr. Wolfgang Seeliger, sagte bei einer Pressekonferenz mit Blick auf das Messemotto "Integrated Industry – Join the network": "Leichtbau steht als "enabling technology" an der Spitze eines Dreiecks zur Produktoptimierung - eine digitalisierte Entwicklungskette unterstützt den Einsatz von effektiven Konstruktionsmethoden, moderne Fertigungsverfahren wie 3D-Druck beziehungsweise additive Fertigung die Produktion und 'Produzierbarkeit'. Mit unternehmensübergreifenden und automatisierten Produktionsnetzwerken, die gegebenenfalls auch global sind, findet der Leichtbau seine Anknüpfung an Industrie 4.0." Leichtbau werde damit zum "Knotenpunkt für Megatrends" der Industrieentwicklung. All dies biete ein enormes Maß an Marktpotenzial bei gleichzeitiger Ressourceneffizienz.