ThinKing November - Kunststoff-3D-Druck von der Entwicklung bis zum Endprodukt

24.11.2015

 

Das Unternehmen Hasenauer & Hesser bietet umfassende und durchgängige Lösungen für eine wirtschaftliche Serienfertigung von Lasersinterteilen. Additive Fertigungsverfahren eröffnen bislang ungeahnte Designmöglichkeiten und damit viel Potenzial für Leichtbau.

Auch beim Prototyping ergeben sich durch 3D-Druck viele neue kostengünstige und zeitsparende Optionen. Das Ötisheimer Unternehmen Hasenauer & Hesser setzt hierfür auf Serie sowie Funktionsteile in Kunststoff durch Selektives Lasersintern (SLS). Durch seine umfassende Beratung als Dienstleistung von der Konstruktion bis zum Endprodukt hilft Hasenauer & Hesser seinen Kunden dabei, Gewicht und damit auch Kosten zu sparen.

Zu Beginn des Prozesses steht die Beratung

Die Landesagentur für Leichtbau Baden-Württemberg präsentiert diese Innovation mit ihrem ThinKing im November. Die Leichtbau BW GmbH stellt unter diesem Label regelmäßig beispielhafte Produkte und Dienstleistungen im Leichtbau aus Baden-Württemberg vor.

Als langjähriger Technologiepartner mit fundiertem Konstruktions-Know-how zeigt Hasenauer & Hesser Unternehmen die Chancen und Vorteile der Lasersintertechnik auf, aber auch die Grenzen. "Unsere Arbeit beginnt weit vor der Produktion der Bauteile in unserem Hause", sagt Firmengründer Hans-Jörg Hesser. Zu Beginn steht die Beratung rund um das Verfahren und die technologiegerechte Konstruktion, zu optimalen Werkstoffen und den optionalen Nachbearbeitungsschritten.

Komplexität verursacht bei H&H keine Mehrkosten

Einen wesentlichen Beitrag hierzu liefert ein angegliedertes Ingenieursbüro, das aufzeigt, was Kunden beispielsweise ändern müssen, um wirtschaftlich oder Serienteilgerecht zu produzieren. Als Komplettanbieter mit einem großen Maschinenpark stellt das 2004 gegründete Unternehmen außer Serienteilen auch Prototypen, Messemodelle oder Anschauungsobjekte her. In der Nachbearbeitung bietet Hasenauer & Hesser ebenfalls eine Vielzahl an Verfahren und Dienstleistungen an. 

SLS wie auch andere 3D-Druck-Verfahren ermöglichen es, beliebige dreidimensionale Konstruktionen in einem Arbeitsschritt ohne Werkzeug komplett aufzubauen. Dies eröffnet bislang nicht realisierbare Design-Möglichkeiten, was wiederum beim Einsparen von Material und Gewicht hilft. Selbst Hinterschneidungen, innenliegende Funktionselemente oder komplexeste Strukturen sind möglich – wobei die Komplexität speziell bei H&H keine Mehrkosten verursacht.

Mit SLS entfallen Werkzeugkosten

"Nahezu jede Produktidee lässt sich mit Lasersintern realisieren", hebt Vertriebsleiter Alexander Polte hervor. Die Lasersintertechnologie ermögliche es, einsatzfertige Komponenten für jedwede Branche herzustellen. Dabei seien es nicht nur Prototypen, die sich mit Lasersintern schnell und detailgetreu herstellen ließen. "Die Flexibilität des auf Lasersintern basierenden Rapid Manufacturing ermöglicht es, einsatzfertige Teile in Stückzahlen von eins bis tausend wirtschaftlich herzustellen, ohne dass dabei Werkzeugkosten anfallen", merkt der Vertriebsleiter an.

Mit Blick auf Stückzahlen und Kosten ist bei der Additiven Fertigung die optimale Ausnutzung des Bauraums wichtig. Abhängig von der Bauteilgröße lassen sich mehrere zehntausend Bauteile für einen Auftrag produzieren.

Pressemitteilung